SuedKultur-Sprecher Heimo Rademaker https://www.tiefgang.net Fri, 30 Sep 2022 10:00:46 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1 12. SuedKultur Music-Night kommt! https://www.tiefgang.net/12-suedkultur-music-night-kommt/ Fri, 30 Sep 2022 22:46:06 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9369 [...]]]> Erst die Pandemie, dann der Ukraine-Krieg, Inflation und die Zurückhaltung des Publikums. Die Live-Musik-Clubs auch in Harburg haben nun im dritten Jahr in Folge mit existenziellen Krisen zu kämpfen. Und doch: die Club-Szene Harburgs lebt! Und wie!

Und so ist wieder pünktlich Ende Oktober die Zeit für die bereits 12. SuedKultur Music-Night. Dieses Jahr laden am Samstag, 22. Oktober insgesamt 14 Locations und über 30 Live-Acts zur Nacht der Clubs im Harburger Zentrum ein. Von A wie „Alles wird schön“ in Heimfeld bis
Z wie „Zur Stumpfen Ecke in der Rieckhoffstraße sind alle dabei.
Fußläufig erreichbar und alles für einen einzigen Eintritt von 7, 50 € erlebbar – das gibt es in ganz Hamburg nur im Süden der Stadt!
„Wir sind froh, dass die Eisenbahn Bauvereinsgenossenschaft uns dieses Event in all den Jahren und jetzt erst recht finanziell möglich macht“, so Heimo Rademaker, Sprecher des 15 Jahre alten Netzwerkes Suedkultur und selbst Betreiber des Rockclubs Marias Ballroom. „Die Clubs tun dies, um gemeinsam ein musikalisches Zeichen für Harburg zu setzen!“
Ob a capella in der Auferstehungskirche in Marmstorf, Bleus in der Fischhalle Harburg, Psychorock im Millimeter-Klub oder türkischer Rock im Kulturpalast Rieckhoffstraße – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Im Treffpunkthaus Heimfeld gestaltet der verein ContrazT e.V. zudem einen bunten Heino Jäger-Abend als Hommage an den einstigen bekannten Künstler aus Harburg und im Marias Ballroom im Phoenixviertel werden selbst Gäste aus den Niederlanden erwartet.
Unterstützt wird das Event zudem durch die Marke Pilsener Urquell. Die Flyer, wann wer wo und was spielt, sind ab sofort sowohl in den Locations, diversen Auslagen erhältlich und können auch in Kürze auf www.sued-kultur.de abgerufen werden und im eigenen Online-
Feuilleton www.tiefgang.net werden auch zeitnah einzelne Besprechungen veröffentlicht.
Einen Vorverkauf gibt es nicht. Stattdessen holt man sich im erstbesuchten Club oder dem seines Vertrauens am Abend selbst sein Ticket als Armband und los geht´s.
Die SuedKultur-Music-Night gilt seit 12 Jahren als erstes Gemeinschaftsprojekt des Netzwerkes SuedKultur, in dem sich fast alle Kulturschaffenden und -orte des Bezirkes organsiert haben, um die Kultur im Süden der Stadt zu stärken. Nachfolgend wurden mit den SuedLese-Literaturtagen und mit der Kunstleihe Harburg sowie dem neuen Format SuedArt auch weitere
Formate für die Literatur und die Bildende Kunst aufgelegt. Das Netzwerk ist nach wie vor unentgeltlich ehrenamtlich aktiv und ist in diesem Jahr auch mit einer ganzjährigen Workshop-Reihe „Neustart SuedKultur“ aktiv, um den Süden Hamburgs kulturell zu sichern und so möglich auch zu stärken.
Freunde der Literatur können sich zudem den November des Jahres freihalten, denn aktuell wird unter Hochdruck an einer weiteren Auflage der SuedLese-Literaturtage „spezial“ gearbeitet. Auch wenn die Programmplanung noch nicht abgeschlossen ist, steht aber fest, dass auch die Landkreise dabei sein werden und es noch mal hochwertige und teils preisgekrönte Literatur zum Jahresende geben wird.

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Die Nachlese zur SuedLese https://www.tiefgang.net/die-nachlese-zur-suedlese/ Fri, 01 Jul 2022 22:52:20 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9181 [...]]]> Der Juni stand im Süden Hamburgs ganz im Zeichen der Literatur. Die nunmehr 7. SuedLese-Literaturtage waren mehr als ein Neustart nach der Pandemie …

Mehr als 60 Termine, 80 Autor*innen, 30 Orte der Worte und über 1000 Besuchende sind die zahlenmäßige Bilanz des diesjährigen Sprachspektakels. Und es zeigt: die Kultur ist auch in Sachen Literatur wieder und immer noch da.

Und trotz spürbarer Zurückhaltung des Publikums zu sonst besuchsstarken Veranstaltungen, die auch andere Kulturgenres gerade erleben, ist die Projektleiterin Anne Lamsbach mit den inhaltlichen Ergebnissen mehr als zufrieden: „Der Ideenreichtum zu Leseorten war schon bemerkenswert: ob auf dem Rad, unter einem Baum, auf einem Laster, einem Sandberg, einem Flohmarkt, einer Kneipe, einem Club, einem Schlossgewölbe oder am Fenster – die Literatur war an Orten zu finde, wo man sie wohl kaum erwarten würde. Und auch die Zusammenarbeit von Bezirk und Landkreis Harburg, die letztes Jahr ihren Anfang nahm, hat ihr Potenzial gezeigt.“ Denn in Winsen, Buchholz, Moisburg oder Stelle wurde ebenso der Literatur gehuldigt wie in Neugraben oder Harburg, Heimfeld, im Hafen oder in Wilhelmsburg.

Konzertlesung in der Kneipe Zur Altstadt in Harburg (Foto: PR)

Und auch Literatur und Inklusion war deutlich präsent durch das Schreiblabor des Sozialkontors Hamburg-Süd aber auch im Heimfelder HinZimmer und gar im Popupstore des Harburg Marketings im Phoenixcenters.

Märchenhaft mit der „kleinen Hexe“ ging es Moisburg zu. (Foto: PR)

Allein zum Otfried Preußler-Märchentag in Moisburg kamen 200 Besucher*innen jeglicher Altersklasse und erfreuten sich an der kleinen Hexe, dem Räuber Hotzenplotz oder dem kleinen Gespenst. „Es war für uns, dem Verein Kultur Punkt Moisburg, wieder eine schöne Gelegenheit, Kultur mal auf anderen Wegen zu vermitteln“, so die erste Vorsitzende Angelika Fröhning. „Und die Einbindung ins Netzwerk SuedKultur hilft dabei natürlich und macht einfach Spaß.“ Das bestätigt auch Musikclubbetreiber und SuedKultur-Sprecher Heimo Rademaker: „Bei der diesjährigen SuedLese war mein sonst als Rockclub agierende Club auch erstmals als Literaturort dabei. Mit dem Trashautoren Jan Off hat es richtig Spaß gemacht und wir werden uns sicher auch weiter anderen Kulturgenres gegenüber offen zeigen.“ Und auch Anke Zumdohme der Bücherhalle Harburg stellt fest: „Unsere SuedLese-Kooperation mit der Buchhandlung am Sand und der Harburger Volkhochschule läuft eh schon sehr gut. Nun kommen noch weitere Kooperationen mit dem Heimfelder HinZimmer und auch der Lesereihe „Die Insel liest“ in Wilhelmsburg hinzu.“ Und Anne Lamsbach weiß auch zu berichten, das durch die SuedLese eine Seniorenresidenz Kontakt zum Literaturteam suchte und nun regelmäßig auch Lesungen für eine Zielgruppe veranstaltet, die selten in der Lage ist, Otte der Lesungen aufzusuchen. „Also kommt die Literatur nun zu denen.“

Die SuedLese ist also trotz Pandemie weiter ein festes kulturelles Highlight im Süden Hamburgs und eine Fortsetzung ist geplant.

Die 7. SuedLese-Literaturtage wurden vor allem möglich durch die Förderung NEUSTART der Bundesbeauftragten für Kultur sowie des Bundesverbandes Soziokultur.

Infos auch auf www.suedlese.de

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Harburgs Kultur geht in den Neustart https://www.tiefgang.net/harburgs-kultur-geht-in-den-neustart/ Fri, 25 Mar 2022 23:02:21 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8882 [...]]]> Die Corona-Pandemie hat auch Harburgs Kulturlandschaft arg zugesetzt. Doch schon zuvor lag vieles im Argen. Gestern nun startete der ganzjährig geplante „NEUSTART SuedKultur“ mit einem Workshop in der Klangfabrik. Zu Gast war auch Antonia Marmon vom Harburg Marketing.

Die Bezirksverwaltung und -politik sprach längere Zeit von einem Kulturentwicklungsplan und einem Runden Tisch für die Kulturszene in Harburg. Aber eine erste Ausschreibung einer Gesprächsmoderation aller Beteiligten lief ins Leere und bis heute tat sich faktisch nichts.

Das dauert den Kulturschaffenden zu lang und durch eine Förderung des Fonds Soziokultur macht man sich nun daran, einen eigenen Runden Tisch zunächst unter Kulturschaffenden ins Leben zu rufen. Zu gegebener Zeit, so Sprecher Heimo Rademaker, werde man aber natürlich und von sich aus auch auf die Politik und Verwaltung im Bezirk zu gehen. „Wenn Harburg zu einem eigenen Kulturstandort werden soll, ist eine Zusammenarbeit aller interessierten Kräfte nötig. An uns jedenfalls wird es nicht liegen und was wir aus der Kraft der Kulturschaffenden selbst schon auf den Weg bringen können, werden wir tun. Um aus dem ganzen Mist der Pandemie rauszukommen dürfen wir jedenfalls nicht weitere Zeit verlieren!“

Als Moderatorin konnte die Initiative SuedKultur zwei Personen gewinnen, die selbst nicht aus Harburg kommen. „Das sichert uns den Blick von außen und hilft, dass man nicht über in eigenen Vorurteilen hängen bleibt“, so Rademaker. Zu den beiden Moderator*innen gehört neben Dennis Ahmedow die von den SuedLese-Literaturtagen 2021 bekannte Projektleiterin Anne Lamsbach. „Durch die Arbeit zur letzten SuedLese und auch mein Studium an den Harburger Medical School Hamburg im Kulturbereich habe ich Harburg im Grunde sehr positiv wahrgenommen“, so Lamsbach. „Ganz viel entsteht aus eigener Kraft und Idealismus. Aber es ist auch viel Resignation zu spüren, viele Verletztheiten und Verdruss. Wenn ich helfen kann, hier zu moderieren und bis zu einem gewissen Grad auch zu mediatieren, wäre mir das eine Freude. Von außen betrachtet, scheint mir alles vor allem eine Sache des Miteinanderredens. Übers Jahr wird sich aber vermutlich zeigen, was die eigentlichen Probleme sind. Die ersten Gespräche – auch und vor allem mit Antonia Marmon – machen mich recht zuversichtlich. Und wie es letztes Jahr schon bei den SuedLese-Literaturtagen erlebte: Harburg hat derart viel Potenzial um ein Bezirk mit ganz eigenem Kulturleitbild zu werden, dass es fatal wäre, wenn die Chancen nicht genutzt würden!“

Und an altbekannten Themen mangelt es nicht. So konnte Andreas Maecker, einer der Geschäftsführer der Harburger Musikschule Klangfabrik in der Nöldekestraße 19 gleich zum Auftakt über das miserable Mietverhältnis mit der Sprinkenhof GmbH berichten. Um das Gebäude kümmere man sich kaum, durch der Verkauf seitens der Stadt an eben die Sprinkenhof aber solle man jetzt auch noch mehrere tausend Euro Grundsteuern zahlen und auch für die defekte Heizung aufkommen. Gerne wolle man das Gebäude, früher mal als das FZ (Freizeitstätte) Nöldekestraße bekannt und damit Ursprung der heutigen Trägervereins Rieckhofs, auch erwerben, aber auch hier zeigt sich: Kommunikation findet schlicht nicht statt. „Nun läuft unser Mietvertrag zum Sommer entweder aus und wir müssten wegziehen oder wir akzeptieren einen neuen Mietvertrag, der uns ebenso keine weiteren Investitionen mehr möglich macht“, so Maecker. „Ich würde mir wünschen, wenn es in Harburg irgendwen in der Verwaltung gäbe, der zumindest als Ansprechpartner vermittelnd tätig werden könnte.“ Wie sich zeigte, ist die Klangfabrik nur eines der vielen Fälle, mit denen Kulturschaffende hinsichtlich Raumnutzung zu tun haben. Seit Jahren thematisiert die Initiative, dass es vor allem zu wenig Räume für kulturelle Arbeit aber auch Angebote gibt. In einem der nächsten Workshops will man nun Experten des Hamburger Raummanagements einladen. Eine bisherige Anfrage an die Bezirksverwaltung in Harburg blieb indes unbeantwortet.

Zu Gast beim ersten Workshop in der Klangfabrik in der Nöldekestraße am vergangene n Dienstag war die neue Geschäftsführerin Antonia Marmon, des Harburg Marketings, das sie als Nachfolgeverein von Channel Harburg und Citymanagement Harburg leitet. Es ging dabei vor allem um Fragen, welche Rolle Kultur im Standortmarketing einnimmt und -nehmen könnte oder gar sollte. Marmon war erstaunt über das rege Interesse des unter 2G+-Bedingungen gefüllten Saales der Klangfabrik. Auch hier stand im Raum, in wie weit Kultur den Leerstand in der Lüneburger Straße nutzen könnte, aber auch als Faktor in der touristischen Darstellung dienen könnte. Fest stand am Ende, dass man die Gespräche vertiefen werde.

Konkret plant die Initiative SuedKultur nun monatlich weitere Workshops zu verschiedenen Themenbereichen und das bis Jahresende. Im April etwa soll am Thema Kulturräume gearbeitet werden. Als Gäste sind bereits Vertreter*innen des Baudezernats sowie der Kreativgesellschaft angefragt.

Wer daran als KulturschaffendeR teilnehmen will, kann sich unter neustart@sued-kultur.de melden. „Auch Kulturinteressierte aus Politik und Verwaltung können und sollten sich selbstredend melden“, so Rademaker.

Daneben wird bereits intensiv an den nächsten und schon 7. SuedLese-Literaturtagen gearbeitet, die im Juni und wieder mit Orten im Bezirk als auch Landkreis Harburg stattfinden werden. Fest steht auch schon, dass es Ende Oktober die nunmehr 12. SuedKultur Music-Night geben wird und auch Ideen für einen möglichen 2. SuedKulturSommer sind in Arbeit.

Die Initiative SuedKultur entstand 2007 und ihr gehören mittlerweile mehr als 60 Kulturinstitutionen und weiter Einzelpersonen an – vom Archäologischen Museum oder dem Heimfelder Verein Alles wird schön bis hin zur Kulturkneipengenossenschaft „Zur Stumpfen Ecke“. Die Initiative steht allen Kulturinteressierten Harburgs offen, betreibt das Terminportal www.sued-kultur.de, das Online-Feuilleton „Tiefgang“, die jährliche SuedKultur Music-Night, die SuedLese-Literaturtage und die Harburger Kunstleihe, war zwei Mal zum Stadtteilkulturpreis Hamburgs nominiert, wird aber vom Bezirk nicht gefördert.

Das Workshop-Projekt NEUSTART SuedKultur wird gefördert durch das Programm NEUSTART KULTUR 2, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und dem Fonds Soziokultur, der Alfred Toepfer Stiftung FVS wie dem Verfügungsfonds „Mitten in Harburg“.

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Harburgs Club-Sound ist zurück! https://www.tiefgang.net/harburgs-club-sound-ist-zurueck/ Fri, 08 Oct 2021 22:48:46 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8475 [...]]]> Lange war es still in den Clubs Harburgs. Doch nach und nach kehrt das „normale“ Leben zurück und so auch der Sound der legendären Club-Nacht im Süden der Stadt. Am 23. Oktober ist es so weit.

2010 hatten sich einige Musikveranstalter im Süden der Stadt entschlossen, der Musikszene Harburgs einen Ruck zu geben und die erste SuedKultur Music-Night war geboren. Sie zeigte schon damals nicht nur, dass auch in Harburg ein fruchtbarer Boden für ein vielfältiges Nachtleben bestand. Sie war auch alsbald die Blaupause für die SuedLese-Literaturtage oder die Harburger Kunstleihe und Ansporn vieler, ebenso in Harburg Musikangebote aufzubauen, so dass laut Dachverband Clubkombinat Hamburg e.V. derweil Harburg als drittstärkster Club-Bezirk Hamburgs gilt.

Und auch wenn die Pandemie nicht nur Harburgs Clubszene mächtig zusetzte und monatelange Schließungen und Existenzprobleme mit sich brachte – sie sind noch da!

Music-Night-Projektleiter Heimo Rademaker vom Marias Ballroom: „Wir waren ja auch in der Lockdown-Zeit aktiv und hatten letztes Jahr den Open-Air-Marathon „Fight for Live“ mit elf Festivaltagen bestritten und dabei auch 3 Tage lang die SuedKultur Music-Night zelebriert. Und auch dieses Jahr haben sich ja viele unserer Clubs an dem dreiwöchigen SuedKulturSommer beteiligt und verdeutlicht, dass Harburg sich auch von diesem Virus nicht kleinkriegen lässt.  Die Music-Night an sich aber war und ist ein Format, in dem es auch darum geht, die vielfältige Harburger Clublandschaft abzubilden und auch lokaler Bands zu unterstützen und für neues Publikum zu öffnen. Also ist sie im Grundsatz ein Indoor-Event. Und mit der Eindämmung der Pandemie wird es allerhöchste Zeit, den Staub von unseren Mischpulten zu wischen und die Rockröhren unserer Bands zu ölen und wieder hörbar zu machen!“

Und so werden am Samstag, 23. Oktober 2021 das Komm Du, Stellwerk, Marias Ballroom, die Kulturwerkstatt Harburg, Kneipe Bla, Bla, der Speicher am Kaufhauskanal, ContraZt, die Inselklause, die Marmstorfer Kirche, Alles wird schön e.V., die Paulus Kirche Heimfeld, der Old Dubliner sowie die Deichdiele in Wilhelmsburg wieder ihre Türen öffnen und den Süden der Stadt zum Beben bringen.

Als musikalische Gäste sind bereits Sänger wie Jörg Erb, Tom Ende und Band, Sammy Barry, MacPiet, Dennis Adamus oder Adam Brixton, das Saxotones Jazz Quintett, die Bands „Aber echt“ und „Easy Easy“ im Line-Up.

Wie in den früheren Jahren kann man bei der Location seiner Wahl ein Armbändchen für 5,- € erwerben, mit dem man dann in alle anderen Clubs Einlas erhält – so denn die 2- oder 3-G-Regeln des jeweiligen Hauses eingehalten werden. Auch ein Einchecken per Luca-App oder schriftlicher Kontaktdatenliste kommen dieses Jahr pandemiebedingt eben hinzu. „Wir sind noch nicht wieder im Normalstatus – aber auf einem guten Weg dahin“, so Rademaker zuversichtlich.

Möglich wiederum ist die 11. SuedKultur Music-Night auch dieses Jahr nur durch das langatmige Engagement der Eisenbahnbauverein Genossenschaft, die von Anbeginn das Projekt finanziell unterstützte. „Dieses Engagement ist in Harburg wahrlich einzigartig und zeigt zugleich, wie bedeutend ein zuverlässiges Engagement für eine solide Kulturszene ist“, so Rademaker. „Wir sind mehr als dankbar!“ Weitere Unterstützung gibt der Getränkehersteller Flora Power.

Die Music-Night wird wieder auf dem Terminportal www.sued-kultur.de als auch der eigenen Facebook-Gruppe einzelne Programmpunkte samt Detailinfos vorstellen und im Online-Feuilleton ´Tiefgang` (www.tiefgang.net) auch nochmal Hintergrundinformationen geben.

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Harburgs Kultur – was soll und was wird werden? https://www.tiefgang.net/harburgs-kultur-was-soll-und-was-wird-werden/ Fri, 10 Sep 2021 22:31:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8357 [...]]]> Harburgs Kultur war trotz, während und wegen der Pandemie immer wieder Streitthema. Jetzt lädt die Initiative SuedKultur zum Gespräch …  Der Streit um Harburgs Kultur schwelt schon lange und wurde auch in der Starre der Corona-Pandemie nicht geringer. Das seit nun 15 Jahren bestehende  Netzwerk SuedKultur konnte sich zwar solidarisch und halbwegs durch die Lockdowns retten, schaffte ein länderübergreifendes SuedLese-Literaturfest und einen fulminanten dreiwöchigen SuedKulturSommer. Doch zufrieden ist man nicht. Darüber soll nun geredet werden.

Das Netzwerk SuedKultur ist weder glücklich über die Streitigkeiten von Verwaltung und Politik um eine Neuausschreibung des Bürgerhauses Rieckhof  noch über die Ausschreibung zu einer 2jährigen Moderation eines Runden Tisches Kultur  mit dem Ziel der Schaffung eines Kulturentwicklungsplanes. „Nicht, dass nicht vieles gut klingt und auch Potenziale hat“, resümiert SuedKultur-Sprecher Heimo Rademaker die Diskussionen innerhalb der Kulturszene. „Aber dies über unsere Köpfe hinweg auf den Weg zu bringen, einen Kulturbeirat mit dem Argument abzulehnen, man wolle eben diesen Kulturentwicklungsplan erst abwarten, verdeutlicht, dass der Gesprächsbedarf zwischen Politik, Verwaltung und Kultur immens ist.“

Also wird eingeladen und gestritten – über Rieckhof, das Mit- oder Gegeneinander während der Lockdowns, fehlende Räume, abgelehnte Anträge und mangelndes Miteinander. Aber auch über Wünsche und Ziele: was hat und was braucht Harburgs Kultur?
Termin: Mo., 20. Sept., 19 Uhr im Stellwerk, Bahnhof HH-Harburg, über Fernzuggleis 3.

Geladen sind alle Interessierten – ausdrücklich auch aus Politik und Verwaltung.

Die Moderation übernimmt Siri Keil, die u.a. Kultursendungen im Hörfunk moderiert.

Aufgrund begrenzter Plätze ist eine Anmeldung bis zum 18.9. erforderlich unter sprecher@sued-kultur.de
Vor Ort gelten dann die 3G-Regeln (Geimpft, Genesen oder attestiert Getestet).

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