SuedKultur – Tiefgang https://www.tiefgang.net Kultur, Politik, Kulturpolitik und mehr Mon, 02 Mar 2026 09:59:47 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.5 Ein politischer Offenbarungseid https://www.tiefgang.net/ein-politischer-offenbarungseid/ Mon, 02 Mar 2026 09:59:44 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13459 [...]]]> Man muss sich die Szenerie einmal bildlich vorstellen: Am Freitagabend (20.2.) herrscht im Großen Saal des Harburger Rathauses noch feierliche Eintracht. Die Bezirksversammlung ehrt zum 13. Mal das Engagement für eine lebenswerte Zukunft.

Der erste Preis des Harburger Nachhaltigkeitspreises geht unter großem Applaus an die Kiezläufer*innen von IN VIA. Es sind Menschen, die seit Jahren das soziale Rückgrat in den Quartieren bilden, die deeskalieren, zuhören und vermitteln. Doch während die Urkunden noch in den Händen der Preisträger*innen zittern, liegt in deren Postfächern wohl bereits ein Schreiben, das all diese Bemühungen mit einem Federstrich entwertet. Die Ereignisse rund um die Harburger Kulturförderung haben sich in den letzten Tagen regelrecht überschlagen und tun es weiter.

Kurz zur Chronologie der Ereignisse: Noch im Januar – das Jahr 2026 hatte kaum begonnen – berichtete die NDR Hamburg-Welle 90,3: „Harburg will die Kultur im Bezirk stärken. Verschiedene Akteure aus Kultur, Politik und Verwaltung haben dafür einen Plan entwickelt. Das gab es in der Form noch in keinem der anderen Hamburger Bezirke.“ Am 20. Februar 2026 – gerade sechs Wochen später – platzte eine ganz andere Nachricht in die lokalen Gazetten und Magazine. Ein Brief der Bezirksversammlung Harburg war an zahlreiche Kultur- und wohl auch andere Institutionen wie IN VIA ergangen, der unmissverständlich darauf hinwies, dass künftigen Anträge auf Fördergelder eher nicht zugestimmt wird – erst recht nicht, wenn sie bereits mehr als drei Mal gestellt worden seien. Das Hamburger Abendblatt griff den Kultur-Sparkurs im Bezirk auf und thematisierte die Verunsicherung der Kulturschaffenden durch den Brief der Bezirksversammlung. Fast zeitgleich verbreitete die MOPO das Schlagwort der „Einschüchterung“, das Jan Schröder für das Netzwerk SuedKultur geprägt hatte. Auch das Online-Magazin „Besser-im-Blick.de“ stellte die rhetorische Frage nach einem beginnenden Kulturkampf südlich der Elbe. Und auch wir wiesen darauf hin (siehe Tiefgang „Böhmsche Briefe“, 20.02.2026). Die mediale Front war einhellig: Hier wurde ein mühsam aufgebautes Vertrauensverhältnis zwischen Politik und Szene ohne Not torpediert.

Nur drei Tage später, am 24. Februar 2026, folgte der physische Protest. Wie das Abendblatt berichtete, empfingen Kulturschaffende die Abgeordneten vor der Bezirksversammlung mit bunten Plakaten und lautstarkem Unmut. Es war die unmittelbare Vorbotin für das, was Jan Schröder dann zwei Tage (26.2.) später im Harburger Kulturausschuss vortragen sollte. Seine Rede im Ausschuss war weniger eine bloße Stellungnahme als vielmehr ein eindringliches wie leidenschaftliches Plädoyer für die Vernunft. Schröder fragte: Warum gab es kaum Ansprechpartner zu dem Schreiben? Und: Ist das Schreiben ein gesamt-politischer Wille oder nur die Meinung eines kleinen Kreises? Besonders mit seinem Hinweis auf die pro-Kopf-Förderung, bei der Harburg ohnehin das Schlusslicht Hamburgs bildet, markierte er den logischen Tiefpunkt der politischen Entscheidung.

Denn man muss sich die Szenerie einmal bildlich vorstellen: Über Jahre hinweg saßen sie alle an einem Tisch, die Visionär*innen der Harburger Kultur und die Verwalter*innen der politischen Macht. Sie haben Pläne geschmiedet, den Kulturentwicklungsplan (KEP) wie eine Monstranz vor sich hergetragen und die Soziokultur als sozialen Kleber eines komplizierten Bezirks gefeiert. Und dann? Ein Brief. Unterzeichnet im Namen derer, die eigentlich die Ermöglicher*innen sein sollten.

Es ist eine bemerkenswerte Form der politischen Amnesie, die sich derzeit im Harburger Rathaus breitmacht. Die Bezirksabgeordneten scheinen sich nicht im Geringsten bewusst zu sein, dass sie mit dem Brief – namentlich des Vorsitzenden der Bezirksversammlung Holger Böhm und so ja aber auch stellvertretend für alle (!) dort vertretenen Fraktionen – nicht nur über Paragraphen einer (offenbar zudem veralteten, also gar nicht mehr aktuellen) Förderrichtlinie informiert haben. Sie haben das Fundament des Runden Tisches Kultur kurzer Hand zertrümmert. Wer jahrelange Aufbauarbeit von Institutionen wie den „SuedLese Literaturtagen“, dem „Sommer im Park“- oder dem „Hafenfest“ kurzerhand zur Anschubfinanzierung umdeutet, zeigt ein erschreckendes Unverständnis für kulturelle Ökosysteme. Man pflanzt doch keinen Baum, nur um ihm nach dem ersten Austrieb das Wasser abzugraben, weil er nun ja gefälligst selbst für Regen sorgen solle.

Die Ironie der Geschichte liegt auch im Timing. Für das laufende Jahr 2026 stehen nämlich gar keine Kürzungen an. Es ist ein Gespenst namens 2027 und später, das hier an die Wand gemalt wird – ohne konkrete Zahlen, ohne Notwendigkeit zur jetzigen Panikmache. Doch der Schaden an der Seele der Kulturschaffenden ist bereits real. Jan Schröder, Sprecher des Netzwerkes SuedKultur, sollte recht behalten: Diese Politik der Vorab-Absage lähmt jede Ambition.

Dabei liegt – eine weitere Ironie der Harburger Chaostage – die eigentliche Entscheidungsebene ganz woanders. Während in Harburg Briefe nämlich verschickt werden, die wie Kündigungen wirken, beginnt die Hamburger Bürgerschaft just über den Gesamthaushalt der Stadt für 2027/28 zu „verhandeln“. Acht Abgeordnete aus dem Bezirk Harburg sitzen dort an den Hebeln der Macht. Es ist ihre vornehmste Aufgabe, im Hamburger Zentrum dafür zu sorgen, dass der außenliegende Süden nicht nur als Problembezirk mit dem kleinsten Budget wahrgenommen wird.

Wenn die Harburger Bezirks- und Bürgerschaftsabgeordneten sich jetzt nicht gemeinsam auf die Socken machen, um die Gelder für ihren Bezirk zu sichern, dann war der Kulturentwicklungsplan tatsächlich nur eine teure Beruhigungspille für die Basis. Schlimmer aber noch: bei allen Beteuerungen einer wehrhaften Demokratie, würden sie genau diese – und vermutlich aus Eitelkeiten – nachhaltig und wiederholt beschädigen.

Man kann Kultur nicht entwickeln, wenn man gleichzeitig das Grab für die Akteur*innen schaufelt. Die Brücken nach Harburg müssen gehalten werden – finanziell und menschlich. Alles andere wäre ein kultureller Offenbarungseid, den sich dieser Bezirk schlicht nicht leisten kann.

Es ist Zeit, die Grabesschaufeln beiseitezulegen. Kultur und soziales Engagement sind keine Projekte, die man anstößt und dann ihrem Schicksal überlässt. Sie sind der Atem einer Stadtgesellschaft. Wenn die Politik diesen Atem drosselt, darf sie sich nicht wundern, wenn es im Bezirk bald sehr still wird. Die acht Bürgerschaftsabgeordneten haben es nun in der Hand, in den Haushaltsverhandlungen die Weichen so zu stellen, dass Harburg nicht nur Preise verleiht, sondern auch die Mittel bereitstellt, damit die Preisträger*innen morgen noch existieren. Alles andere wäre ein politischer Offenbarungseid.

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Hilfe für Harburgs Kreative https://www.tiefgang.net/hilfe-fuer-harburgs-kreative/ Sat, 03 Jan 2026 15:10:55 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=13079 [...]]]> Das Netzwerk SuedKultur schickt jetzt einen Rettungsanker in Form von Beratungsgutscheinen aus, damit aus kleinen Fehlern keine großen Krisen werden.

Denn: Kreativität braucht Freiheit, aber sie braucht auch ein Fundament. In Harburg wissen wir: Die besten Ideen entstehen oft in kleinen Vereinen oder bei engagierten Einzelpersonen. Doch wer sich zwischen Urheberrecht, Künstlersozialkasse und Steuerrecht verheddert, verliert schnell die Lust am Gestalten.

Es ist ein altbekanntes Problem: Jurist*innen und Steuerberater*innen kosten Geld, das in der freien Kulturszene oft an allen Ecken fehlt. Die Folge? Wichtige Entscheidungen werden auf Basis von Halbwissen getroffen. Das ist gefährlich. SuedKultur-Sprecher Jan Schröder bringt es auf den Punkt: Wer einmal schlecht beraten wurde, kommt nur schwer wieder auf die Beine.

Um genau diese finanzielle Barriere einzureißen, stellt das Netzwerk in Kooperation mit der Harburger Politik ein Budget von 5.000 Euro für das Jahr 2026 bereit. Das Ziel ist klar: Rechtssicherheit schaffen, damit die Kunst im Vordergrund stehen kann.

Ab sofort können Kulturschaffende aller Sparten im Bezirk Harburg – egal ob Solokünstler*innen, Gruppen oder Vereine – einen der rund 15 Beratungsgutscheine ergattern. Jeder Gutschein hat einen Wert von bis zu 300 Euro und sichert eine professionelle Erstberatung.

Das Verfahren ist erfreulich unbürokratisch:

  1. Konkretes Problem benennen.
  2. Vertraulich an kontakt@sued-kultur.de wenden.
  3. Gemeinsam passende Expert*innen finden.
  4. Beratung wahrnehmen und Rechnung zur Erstattung einreichen.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst

Einziger Haken: Das Kontingent ist begrenzt. Da es nur 15 dieser Gutscheine gibt, heißt es jetzt: Schnell sein! Sobald das Budget ausgeschöpft ist, wird dies über das Netzwerk bekannt gegeben.

SuedKultur beweist mit dieser Aktion einmal mehr, dass es das Rückgrat der Harburger Kulturszene ist. Es geht nicht nur um glanzvolle Events wie die Music-Night, sondern um die harte Basisarbeit, die das kulturelle Überleben im Hamburger Süden erst möglich macht. Also: Sichert euch diese Unterstützung und lasst euch nicht von Paragrafen ausbremsen!

Kontakt und Infos: E-Mail: kontakt@sued-kultur.de Web: www.sued-kultur.de

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Ende der Illusionen! https://www.tiefgang.net/ende-der-illusionen/ Fri, 12 Sep 2025 22:09:00 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=12439 [...]]]> Es gab eine Zeit, da lag ein Zauber in der Luft. Ein Traum, der so groß und so kühn war wie der Koloss, den er zu beleben suchte. Es war die Vision eines „Third Place“ für Harburg.

So beschwor ihn die Kollegin der Kolumne, Clara Klatsch, einst – ein Ort der Begegnung, der Kreativität, der Kultur, direkt im Herzen des Bezirks. Nun ist dieser Traum zerplatzt. Mit einer knappen, aber unmissverständlichen Pressemitteilung hat das Netzwerk SuedKultur den Stecker gezogen. Nach mehr als 300 unentgeltlich ehrenamtlich geleisteten Stunden ist das Kapitel Karstadt für sie beendet. Es ist das traurige Ende eines Prozesses, der nie so richtig begonnen hat.

Die Erzählung begann im April 2024 mit einer hoffnungsvollen Nachricht: Die Stadt Hamburg hatte das ehemalige Karstadt-Kaufhaus am Harburger Ring gekauft. Der Senat versprach, die Schlüsselimmobilie im Herzen des Bezirks zu einem neuen, lebendigen Viertel zu entwickeln. Kurze Zeit später, im Juni 2024, wurden die Kulturschaffenden von SuedKultur angefragt. Ihre Aufgabe: Ideen liefern, die das damals völlig leere Gebäude kulturell beleben könnten. Die Motivation war enorm. Mehr als 20 Vorschläge wurden erarbeitet, gut 7.000 Quadratmeter wären planbar gewesen. Dabei Musikproberäume, eine aktives Spielemuseum, eine interaktives Kino, die Modelleisenbahn des Museums für Hamburgische Geschichte, die Staatliche Jugendmusikschule, die Volkshochschule, Kunst, Literatur, Treffpunkte … Und es schien, als würde das Projekt mit dem Arbeitstitel „SuedStadt“ eine neue Ära für Harburgs Kultur einläuten.

Doch die Hoffnung verflüchtigte sich schnell. Im Herbst 2024 wurde aus dem Traum ein Schatten. Erste Berichte sprachen von den „Karstadt-Geistern“: fehlende Transparenz, unklare Kosten und eine scheinbar undurchsichtige Verwaltung. Während in Hamburgs Innenstadt der temporäre Gebrauch des ehemaligen Karstadt Sport-Gebäudes als vorbildliches Modell mit klarem Mandat und einem Millionenbudget gefeiert wurde, herrschte in Harburg der „Blindflug“. Die Harburger Linken-Fraktion kritisierte das Fehlen von Haushaltsgeldern für die soziokulturelle Zwischennutzung.

Zwischendurch gab es kleine Lichtblicke. Das „Schau-Fenster der Stadtentwicklung“ erhellte die leeren Ladenfronten, und im Dezember 2024 wurde bekannt, dass das Archäologische Museum tatsächlich in das Erdgeschoss ziehen würde. Dies war eine willkommene Belebung, doch es blieb ein Projekt für eine einzige Etage, keine große, transformative Vision.

Der wahre Einschnitt kam im September 2025: die erfahrene Hamburg Kreativ Gesellschaft zog sich zurück. Der Boden, der unter den Füßen der Kulturschaffenden ohnehin schon wackelig war, gab nach. Plötzlich sollte SuedKultur die „konzeptionelle Lücke“ schließen – aber ohne klare Rollendefinition und ohne einen Finanzierungsvorschlag für die enormen Aufwände.

Die Pressemitteilung von SuedKultur ist nun die logische, wenn auch traurige Konsequenz dieser Entwicklung. Man hat sich nach einem Jahr des Wartens und der Frustration einstimmig entschieden, nicht mehr als „bündelnder Partner“ zur Verfügung zu stehen. Das war keine spontane Entscheidung, sondern das Ende eines Prozesses, der von unklaren Rahmenbedingungen und fehlender finanzieller Unterstützung geprägt war. Der Wunsch, einen Ort für alle zu schaffen, ist gescheitert an den nüchternen Realitäten von mangelndem Mandat und fehlendem Geld.

Die Vision von einem Harburger „Third Place“ bleibt somit eine verpasste Chance. Eine von vielen in Harburgs Stadtentwicklung! SuedKultur will sich nun wieder verstärkt dem Konkreten widmen: Ergebnisse des Runden Tisches Kultur vom letzten Jahr aufarbeiten und in die Umsetzung bringen. Es wäre zu wünschen, dass Politik und Verwaltung hier mehr zu Ergebnissen beizutragen haben.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

SuedKultur zieht sich aus dem Prozess der soziokulturellen Zwischennutzung für das ehemalige Karstadt-Gebäude zurück

Nach mehr als 300 ehrenamtlich geleisteten Stunden, über 20 Ideen, sehr vielen Gesprächen und einem ganzen Jahr Wartezeit, hat sich das Netzwerk der Kulturschaffenden im Bezirk Harburg am vergangenen Mittwochabend einstimmig dafür entschieden, nicht mehr für weitere konzeptionelle Arbeiten im ehemaligen Karstadt Gebäude zur Verfügung zu stehen.

Im Juni 2024 wurde SuedKultur vom Bezirksamt angefragt, ob es Ideen aus dem Netzwerk gibt, wie man die große Fläche des damals völlig leerstehenden Gebäudes kulturell beleben könnte. Sehr kurzfristig hat SuedKultur über 20 Ideen formuliert und an die Verantwortlichen bei der Sprinkenhof GmbH gesendet. Das Angebot seitens SuedKultur diese Vorschläge gemeinsam konzeptionell zu entwickeln, wurde leider in den folgenden 12 Monaten nicht angenommen.

Der Wunsch von SuedKultur, die erfahrene Hamburg Kreativ Gesellschaft einzubinden, wurde geprüft – am Ende scheiterte es aber an einem mangelnden Mandat, einer klaren Rolle und nicht zuletzt an der Finanzierung. Im Laufe des über 12 monatigen Prozesses wurden zwar Flächen an verschiedene Einzelhändler vergeben, die Ideen von SuedKultur aber leider nie berücksichtigt.

Nach dem Rückzug der Hamburger Kreativ Gesellschaft sollte nun SuedKultur die entstandene konzeptionelle Lücke schließen – leider ohne klare Rollendefinition und ohne einen Finanzierungsvorschlag der dadurch entstehenden enormen Aufwände.

Ein Teil der damaligen Interessenten zur kulturellen Nutzung, sind zu dem heute entweder bereits woanders untergekommen oder möchten in dem aktuell entstandenen, teils noch unklaren Gemisch aus Einzelhandelsflächen und Soziokultur, ihr Angebot nicht aufrechterhalten.

SuedKultur bedauert die Entwicklung sehr, gab es doch im Frühjahr kurzzeitig noch sehr positive Signale. Ideen waren vor 12 Monaten da und auch ein enorm hohes Maß an Motivation. Die lange Zeit, die unklaren, sich verändernden Rahmenbedingungen und fehlende finanzielle Unterstützungen führen aber nun zu dieser traurigen Entscheidung.

Ungeachtet des Rückzugs von SuedKultur steht es jedem einzelnen Kulturschaffenden natürlich frei, sich eigenständig um Flächen zu bewerben. Als bündelnder Partner aber ist SuedKultur nicht mehr verfügbar. Es gibt aktuell Bestrebungen die verbliebenen Interessenten in einer Arbeitsgemeinschaft außerhalb von SuedKultur zu sammeln. SuedKultur begrüßt das Vorgehen und hofft, so zumindest ein wenig beitragen zu können, Kultur in Harburgs zentralste Immobilie zu bringen.

SuedKultur wird sich weiterhin um die kulturelle Entwicklung im Bezirk und Landkreis Harburg bemühen und sich nun verstärkt um eine praktische Umsetzung der erarbeiteten Ziele des Runden Tisches Kultur kümmern.

SuedKultur ist ein seit 2007 agierendes Netzwerk aus Kulturschaffenden in der gesamten Süderelberegion und Wilhelmsburg. Mehr zu SuedKultur unter www.sued-kultur.de.

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Neue Räume für Musik und Kunst im ehemaligen Karstadt https://www.tiefgang.net/neue-raeume-fuer-musik-und-kunst-im-ehemaligen-karstadt/ Tue, 19 Nov 2024 14:55:07 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=11316 [...]]]> Das Netzwerk SuedKultur aus dem Hamburger Süden sucht gemeinsam mit dem Rockbüro Hamburg nach kreativen Köpfen, die dringend benötigte Räume für ihre künstlerische Arbeit suchen.

Im Fokus stehen insbesondere Musiker*innen aller Genres, von Bands über Ensembles bis hin zu Chören, sowie bildende Künstler*innen, vor allem Maler*innen.

Ein neue, kreative „SuedStadt“ im ehemaligen Karstadt-Kaufhaus bietet ein enormes Potenzial, um diese dringend benötigten Räume zu schaffen. Die Räumlichkeiten könnten bis ca. 2032 genutzt werden und würden somit eine langfristige Perspektive für die Kulturszene im Süden Hamburgs bieten.

Gemeinsam mit Politik, der Verwaltung und weiteren Akteuren aus Hamburgs Süden wird aktuell ein Gesamtkonzept für eine Zwischennutzung erstellt. Die „SuedStadt“ wäre ein perfekter Ort, um Kunst zu erschaffen..

 Musik für alle Genres

Egal ob Rockband, Kammerensemble oder Chor – die Nachfrage nach bezahlbaren Proberäumen in Hamburg ist groß. Im ehemaligen Karstadt-Kaufhaus könnten nun Räume entstehen, die Musikern aller Genres und Größenordnungen die Möglichkeit bieten, zu proben und zu wachsen. Das erfahrene Rockbüro Hamburg, seit den 80er Jahren ein fester Bestandteil der Hamburger Musikszene und wird bei der Verwaltung und Vergabe der Räume unterstützen können.

Ateliers für Malerinnen und Maler

Auch bildende Künstlerinnen und Künstler sollen von diesem Projekt profitieren. Insbesondere Malerinnen und Maler sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Die vorhandenen Flächen würden ausreichend Platz für Ateliers bieten und könnten damit die kreative Arbeit und einen inspirierenden Austausch unter Künstlern ermöglichen.

Ihre Ideen sind gefragt!

Interessierte Musikerinnen und Künstler können sich gerne an sprecher@sued-kultur.de wenden. Bitte geben Sie dabei an, welche Art von Raum Sie benötigen (Proberaum, Atelier) und wie oft Sie diesen nutzen möchten.

SuedStadt! Ein Zuhause für die Kultur

Das ehemalige Karstadt-Kaufhaus bietet ein enormes Potenzial für die kulturelle Entwicklung des Hamburger Südens. Mit diesem Projekt „SuedStadt“ möchten wir einen Ort schaffen, an dem sich Künstlerinnen und Künstler treffen, austauschen und ihre Kreativität entfalten können.

 Über SuedKultur

SuedKultur ist ein Netzwerk, das sich für die Förderung von Kunst und Kultur im Hamburger Süden einsetzt. www.sued-kultur.de

 Über das Rockbüro Hamburg e.V.

Das Rockbüro Hamburg ist seit über 40 Jahren eine feste Institution in der Hamburger Musikszene. Das Büro verwaltet und vergibt zahlreiche Proberäume in ganz Hamburg. Geschäftsführung Rockbüro Hamburg e.V. | Postfach 60 51 40 | 22246 Hamburg | Tel. 0152 – 29 229 998

Kontakt SuedKultur:

Jan Schröder, Sprecher SuedKultur; sprecher@sued-kultur.de

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Die Passion Visionen durchzuziehen https://www.tiefgang.net/die-passion-visionen-durchzuziehen/ Fri, 21 Jun 2024 22:33:24 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=10954 [...]]]> Sie ist (wieder) neu in Harburg und macht gleich Theater: Janina Warnk. Nein, nicht im Sinne von Rabatz oder Ärger. Sie ist Theaterpädagogin. Wir haben mal nachgehakt.

Tiefgang (TG): Hallo Janina, erst einmal herzlich willkommen zurück in Harburg, da Du Vorher nun einige Jahre in Köln gearbeitet hast. Wie geht es Dir?

Janina Warnk: Danke. Es ist toll, so von der SuedKultur in Harburg aufgenommen zu werden. Zurück nach Harburg zu kommen ist, als lande man auf einen großen weichen, etwas staubigen Kissen. (lacht)

Ich tapse mich langsam vor in alte und neue Gefilde und hänge zwischen Ratzka-Nostalgie und Sammlung Falckenberg-Euphorie, einer nun sehr rauen Lüneburger Straße, und den kleinen, für mich neuen Inseln, Marias Ballroom und hier und da aufblühender Kultur. Und entdecke neulich erst den unerwartet rausgeputzten Hafen. 

Wenn ich Leuten erzähle „ich komme aus Harburg“, ernte ich allenfalls ein mitleidiges „Oh Ha“

und „da fährt doch die Bahn nicht mehr hin, oder?“ Ich probiere dann immer die Leute über die Elbe zu locken und sich selbst ein Bild zu machen. 

TG: Was hast Du gemacht und was sind die Projekte, die du nun planst?

Janina Warnk: Ich bin Theaterpädagogin, Stimmtrainerin, Choreographin, das ganze Potpourri der Darstellenden Künste. Doch führte mich mein Weg erst über den Film. Ich studierte zunächst Film in Dänemark und dann an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Da driftete ich direkt in Richtung Performance und die Freie Szene ab. Da war der Weg zur Theaterpädagogik nicht weit. 

Seit meiner Ausbildung 2014 in Heidelberg, wurde es nicht langweilig! Theater ist so viel mehr als auf der Bühne zu stehen! Es ist sich selbst zu zuhören, mit anderen in Resonanz zu treten, mutig eigene Grenzen zu überwinden und dabei Spaß zu haben. 

TG: Und zurück in Harburg …?

Janina Warnk: Hier probiere ich nun, Theater zu machen. Ohne Netzwerke in einer Stadt, ist es ganz schön schwierig selbständig zu sein. 

Zum Glück gibt es aber eine wundervolle Klangfabrik! (neben einer Musikschule wird dort auch viel andere Kultur angeboten, Adresse Nöldekestraße 19, 21079 Hamburg, Anm. d. Redaktion) Hier habe ich zunächst musikalische Früherziehung gelehrt oder eher gesagt die „Theatermusikalische Klangreise“ durchgeführt und Blockflötenunterricht gegeben. Und jetzt im Sommer mache ich den Kinder-Theaterkurs für Kids ab 7 Jahren.

TG: Harburg tut sich zum einen schwer als Kulturstandort, hat andererseits eine große Fülle und Vielfalt privat be- und vorangetriebener Kulturorte. Es gibt aber auch ein Harburger Theater und im ehemaligen Kulturcafé „Komm du“ bald ein abgedrehtes Fantasy-Kleintheater der freien Szene. Was braucht Harburg deiner Meinung nach aber noch?

Janina Warnk: Ich weiß nicht was Harburg „braucht“ und es ist ja manchmal eine schwierige Perspektive aus der eigenen Kunstbubble beurteilen zu können, was Kunst ist und was nicht und was sie für wen verändern soll. Es kommt auch drauf an, wen sie erreichen soll und welche Gegebenheiten dafür geschaffen werden.  

Ich habe das Gefühl, dass die Kulturschaffenden hier in Harburg ein besonders dickes Fell haben und besonders viel Passion ihre Visionen durchzuziehen!

Ich finde Harburg glänzt von einem riesigem Potenzial richtig tolle Orte, Erlebnisse, Begegnungen zu erschaffen, neben all den tollen Orten die hier schon sind! In ihrer coolen, punkigen, kreativen Diversität. 

TG: Dann herzlich willkommen im Reigen und auf dass auch Du ein Teil des „Punks“ wirst!

Janina Wank: Danke auch und gerne!

(das Interview für „Tiefgang“ führte Heiko Langanke)

Termin Theater-Workshop: 12. – 16. August, Klangfabrik Harburg, Nöldekestr. 19, 221073 Hamburg-Harburg, siehe www.sued-kultur.de

In den Sommerferien geht es in der Klangfabrik heiß her, denn wir denken uns unser eigenes Theaterstück aus!

Kreative Kids ab 7 Jahren können in der Woche vom 12.bis 16. August von 10 bis13 Uhr ihre kreativen Talente entdecken.

Sei es singen, tanzen, schauspielern oder ein kreatives Bühnenbild zu gestalten, für alle ist etwas dabei!

Gemeinsam mit der Theaterpädagogin Janina Warnk, machen wir uns auf eine spannende Reise und schauen einmal welche Geschichten sich in diesem Sommer verstecken.

Wir treffen uns im schönen Musiksaal der Klangfabrik. Anmeldung über die Klangfabrik oder janinawarnk@gmail.com

 

 

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Eine literarische Schnitzeljagd im Süden Hamburgs https://www.tiefgang.net/eine-literarische-schnitzeljagd-im-sueden-hamburgs/ Fri, 28 Apr 2023 22:29:39 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9902 [...]]]> Die SuedLese hat sich in Hamburgs Süden als großartiges Literaturfest etabliert und ist ein literarisches Manifest der südlichen Metropolregion Hamburg. Nun machen die 8. SuedLese-Literaturtage vom 15. Mai bis zum 18. Juni 2023 Hamburgs Süden erneut zu einer einzigen Buchsafari.

Das Lesefest ist eine umfassende Kooperation vieler „Orte der Worte“ aus dem südlichen Bezirk Hamburg-Mitte, dem Bezirk Hamburg-Harburg und dem zu Niedersachsen zählenden Landkreis Harburg. Dazu gehören zum Beispiel die Gemeindebüchereien in Stelle, Winsen und Jesteburg, das Kiekeberg-Museum oder der KulturPunkt Moisburg. Auch Buchhandlungen sind dabei wie Lüdemann in Wilhelmsburg, die Buchhandlung in Hanstedt oder am Harburger Sand. Die Bücherhallen von Harburg, Wilhelmsburg und Kirchdorf laden ebenso ein wie auch die Volkshochschulen. Neben diesen für Lesungen üblichere Stätten findet die SuedLese 2023 auch an weiteren Kulturorten statt wie Kneipen oder einfach “draußen“. Zudem gibt es auch Angebote für das Selberschreiben wie etwa an einem öffentlichen Bücherschrank.

Nicht nur die „Großen“ kommen auf ihre Kosten, es gibt zahlreiche Angebote für Kinder. Der auch schon für die letztjährige SuedLese spezialverantwortliche Projektleiter Jörn Waßmund betont: „Es ist großartig, wie immer mehr Kulturorte Jahr für Jahr bemüht sind, der Literaturszene ihre angemessene Würdigung zukommen zu lassen. Und vor allem: Mit welch großem Engagement so vielfältige Formate auf die Beine gestellt werden.“

Los geht es am 15. Mai im Speicher am Kaufhauskanal mit einer musikalischen Lesung zu Engelbert Humperdinck, dem Komponisten von „Hänsel und Gretel“. Den Abschluss bildet dann am 18. Juni die Autorin Katrin Seddig mit ihrem Neulingswerk „Nadine“ im Treffpunkthaus Heimfeld.

Neben lokalen Autor*innen wie Conny Schramm, Kathrin Hanke, Ulrich Lubda oder Christoph Rommel kommen dieses Jahr auch Lesegrößen wie der TV- und Bühnen-Schauspieler Christian Redl, Lisa Roy, Dennis Gastmann, Sabrina Janesch oder Katrin Burseg. Für Kinder gibt es Literatur am Fenster, im Bürgerhaus oder am Elbdeich. Mit über 40 „Orten der Worte“, mehr als 60 Terminen mit noch viel mehr Autor*innen, gilt es, den Süden Hamburgs zu einem Paradies des literarischen Geschehens zu machen und zu entdecken. „Es wird eine Art literarische Schnitzeljagd“, freut sich Waßmund und resümiert: „Literatur hat im Süden seinen Platz wie auch die Musik und die Kunst: Diese ungewöhnliche Kooperation in der Kultur findet schon weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung.“ Und das hat seine Geschichte. Nachdem 2010 das Netzwerk SuedKultur mit der jährlichen SuedKultur Music-Night der Musik als erstem Genre ein Forum gab, folgte 2015 die erste SuedLese für Literatur und 2019 die Kunstleihe Harburg für die Kunst. Die Grundidee ist stets dieselbe: die Akteur*innen des jeweiligen Genres entwickeln die Ideen und Formate zusammen, kooperieren und wandeln Jahr für Jahr Akzente.

Den Blick über den eigenen Tellerrand merkt man auch an den besonderen Formaten: die Sammlung Falckenberg etwa beleuchtet Texte von Bildenden Künstler*innen. In Neugraben wird unterm Kirschbaum gelesen und in Harburg in den Kneipen. Eine Comiclesung findet im Rockclub statt und auf dem Hafenfest lädt der Poetomat zur Poesie im öffentlichen Raum. Und wo man nicht zur Literatur kommt, kommt sie – wie beim Heimfelder Seniorenheim Domicil – eben zum Publikum.

SuedLese-Initiator Heiko Langanke: „Dieser Wille von Kulturorten und Kulturschaffenden etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen, ist wirklich ein Alleinstellungsmerkmal des Hamburger Südens. Da kommen Ideen und Macher*innen zusammen, die dafür sorgen, dass mit einem vergleichsweise kleinen Etat das Maximum herausgeholt wird!“

Jedes Jahr bieten sich auch neue Orte an, haben lokale und auch überregionale Autor*innen neue Bücher, Themen und Ideen im Gepäck. „Und es ist schön zu sehen, wie manche Autor*innen ihren Weg gehen, Preise bekommen, Beachtung und ihr Publikum finden“, so Langanke. Denn genau dies ist die Idee der SuedLese – zeigt her was ihr habt, was ihr macht und wo ihr steckt. Und so wird selbst für die angestammten Südelbianer*innen jede SuedLese immer auch eine Bestandsaufnahme des literarischen Lebens im Süden der Großstadt.

Eine Bereicherung für das SuedLese Team und die SuedLese-Neugierigen ist dabei Sebastian Hamel, der als Abschlusspraktikant des Poesie-Studiengangs an der Medical School Hamburg im Harburger Hafen bei einigen Autor*innen und Leseorten mal genauer nachgefragt hat. Die Interviews sind in Kürze im SuedKultur-Online-Feuilleton www.tiefgang.net zu lesen.

Besonderen Dank gilt noch einmal einer Restförderung durch den Fonds NEUSTART KULTUR über den Deutschen Literaturfonds, der uns besonders über die schweren Zeiten half. Dank aber auch an die hervorragende Kooperation zur Förderung der SuedLese mit der Behörde für Kultur Medien Hamburg, den Bezirken Hamburg-Mitte und Hamburg-Harburg aber auch des Kulturlandkreises Harburg in Niedersachsen, die allesamt ein weiteres positives Zeichen gaben, wie Metropolregion funktionieren kann.

Die SuedLese im kommenden Frühsommer ist eine einmalige Chance, die vielfältige Literaturszene im Hamburger Süden kennenzulernen und neue Autor*innen aber auch Orte zu entdecken. Weitere Informationen und das komplette Programm der 8. SuedLese-Literaturtage gibt es unter www.suedlese.de und als Programmbüchlein an den Lese- und vielen anderen Orten.

Das Programm findet sich online hier: suedlese.de/programm

 

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Der literarische Endspurt https://www.tiefgang.net/der-literarische-endspurt/ Fri, 24 Jun 2022 22:59:49 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9148 [...]]]> Über vier Wochen stand die Literatur in all ihren Facetten im Fokus des Hamburger Südens. Nun geht es in den Endspurt … Auf einem Laster, einem Rad, einem Sandberg, unter einem Kirschbaum oder am Fenster – im Süden Hamburgs luden zum 7. Male die SuedLese-Literaturtage zu Angeboten rund um die Literatur ein und hunderte von Menschen von 4 bis über 80 Jahren genossen trotz oft sommerlichen Wetters das Lesen in Präsenz.

Nun neigt sich der Wonnemonat Juni und auch die SuedLese dem Ende und hat doch noch einige Überraschungen parat.

So startet die Woche am Mo., 27. Juni um 11 Uhr beim Poesie-Studiengang von Professorin Kerstin Hof in der Medical School Hamburg im Harburger Hafen. Am letzten Unterrichtstag öffnet das SchreibAtelier auf dem Kunst-Campus der MSH Medical School Hamburg für an einem Diskurs Interessierte. Die ´Poesie“-Studierenden des Studienganges EAST-Expressive Arts in Social Transformation resümieren gemeinsam mit ihrer begleitenden Dozentin zum Abschluss des Semesters ihre Arbeiten und Erfahrungen, die sie unter der Themenüberschrift ‚Poesie im sozialen Raum‘ gemacht haben. Sie berichten dabei von ihren künstlerischen Arbeiten und verknüpfen sie mit theoretischem Kontext. Vorherige Anmeldung notwendig kerstin.hof@medicalschool-hamburg.de

Am Die., 28. Juni um 18 Uhr geht es dann in den Kunstverein Harburger Bahnhof über dem Fernzuggleis 3. Dort liest die sonst als Bildende Künstlerin tätige Felisha Maria aus Trinidad aus ihrer aktuellen Arbeit „Drawing Breath“. Ganz im Sinne der Auseinandersetzung von Grind&Shine mit Topoi der Selbstverwirklichung, ist Felishas Arbeit eine essayistische Recherche zu den Möglichkeiten der Selbstbestimmung kolonialisierter Körper durch experimentelle Kleidung. Dafür analysiert sie die Arbeit von vier Frauen (inkl. ihrer selbst) und ihr stetiges Streben, widerständige Praxen zu entwickeln, um sich dem übergriffigen kolonialen Blick zu entziehen. Zugleich führt dieses Streben immer wieder dazu, eurozentristische Körper- und Schönheitsideale zu reproduzieren – so kommt es zu einem Spannungsfeld, an dem sich Felisha Maria unter kritischer Bezugnahme auf Frantz Fanon und Anna Muthesius abarbeitet.

Am selben Abend um 20 Uhr geht es in der Genossenschaftskneipe „Zur Stumpfen Ecke“ in der Rieckhoffstraße 14 um eben „Die wilden Harburger Kneipen der 60er und 70er Jahre“. Die Geschichtswerkstatt Harburg hatte vor geraumer Zeit umfangreiche Recherchen zu Geschichten rund um das gesellige und manchmal auch turbulente Leben in Harburgs Gaststätten vorgenommen und wird hierüber an eben einem dieser historischen Orte berichten und ins Gespräch kommen. Dass auch die „Stumpfe Ecke“ selbst beleuchtet werden wird, ist mehr als naheliegend, ist sie doch an eben der Stelle seit mehr als 100 Jahren existent.

„Vielleicht verwächst es sich“ ist der Titel des neuen Buches von Bettina Strang, die am Mi., 29. Juni um 20 Uhr im Lokal  „Wasserturm & Feuerteufel“  in Moorburg liest. Bettina Strangs beobachtungsfeinen Geschichten sind Unikate, ihre Zuschauer Wiederholungstäter. Wenn Bettina Strang eine Bühne betritt geht es kunterbunt mitten ins Leben. Sie erzählt von unverhofften Begegnungen und verpassten Momenten, springt selbstironisch mitten ins Herz und sorgt im Handumdrehen für vergnügtes Lachen. Dass es zwischen ihren Zeilen ganz still werden kann, ist die Besonderheit jedes Lese-Abends. Bei den SuedLese-Literaturtagen liest sie im Moorburger Wasserturm, um mit ihrem Publikum eine dringende Hoffnung zu teilen: Vielleicht verwächst es sich!

Bettina Strang, 1971 in Bonn geboren, lebt und spaziert seit 2010 in Hamburg. Sie ist Bestatterin im Team eines alternativen Bestattungshauses und schreibt freiberuflich Texte und Reden. 2018 erschien ihr erster Gedichtband Wachsen lassen, 2020 ihr zweiter Gedichtband Kein Wort aus Gold. Auf ihrem Blog wortstrang.de veröffentlicht sie Alltagsskizzen in Kurzprosa, Dialogen und Geschichten sowie aktuelle Termine für Lesungen und Veranstaltungen. Im Dezember 2021 feierte ihr Dialog-Lesestück Einen Moment bitte! Premiere im Hamburger Kellertheater.

Die Suedlese endet dann am Do., 30. Juni um 19.30 Uhr in der Buchhandlung am Sand (nicht in der Bücherhalle Harburg!!!) mit einer Lesung von Tobias Friedrich und seinem Buch „Der Flussregenpfeifer“.  »Der Flussregenpfeifer«, Tobias Friedrichs literarisches Debüt, basiert auf der unglaublichen, aber wahren Geschichte des Hamburgers Oskar Speck, der über sieben Jahre lang mit seinem Faltboot 50.000 Kilometer zurücklegte. So erstaunlich wie dessen Reise ist auch dieser humorvolle, dramatisch wie rasant erzählte Roman um wahre Freundschaft und Freiheitsliebe, starke Frauen und den Zufall als Wegweiser des Lebens.

Tobias Friedrich, 1969 in Göttingen geboren, schreibt seit den 90er-Jahren Musik für seine Bands Viktoriapark und Husten (u.a. mit Gisbert zu Knyphausen) sowie für andere Künstler. Er war Herausgeber eines Berliner Musikmagazins, arbeitet als Autor von Sachbüchern und ist Co-Veranstalter der Berliner Musik-und-Lese-Show »Ein Hit ist ein Hit«. »Der Flussregenpfeifer« ist sein literarisches Debüt, über das er sagt: „Es war mir ein Rätsel, wieso es noch kein Buch über Oskar Speck gab. Es war klar, dass ich, der ich noch nie einen Roman geschrieben hatte, mit dem Schreiben eines Romans über ihn restlos überfordert sein würde. Also fing ich unverzüglich mit der Arbeit an.“

Wenige Restkarten sind noch in der Harburger Bücherhalle, Volkshochschule Harburg und Buchhandlung am Sand erhältlich.

Das gesamte SuedLese-Programm ist entweder gedruckt in vielen Leseorten oder als PDF zum Download oder Lesen erhältlich unter www.suedlese.de. Die Homepage ist auch per smartphone zu bedienen und dort finden sich auch aktuelle Neuerscheinungen sowie eine Bücherwand mit Titeln der letzten und aktuellen SuedLese.

 

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SuedLese: Wohin geht die Reise? https://www.tiefgang.net/suedlese-wohin-geht-die-reise/ Fri, 17 Jun 2022 22:49:56 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9132 [...]]]> Die vierte Woche der SuedLese-Literaturtage im Süden Hamburgs hat einen roten Faden: Reise. Ob ideell, im Rollstuhl oder auf See …

Sie beginnt mit einem literarischen Roadmovie im Rollstuhl und endet mit einer Auswahl an Texten auf einem Wilhelmsburger Sandberg und der Frage, ob die Aktion „not in our name – Marke Hamburg“ die Hansestadt wirklich stets zum Guten entwickelt hat.

Am Mo., 20. Juni um 18 Uhr lädt der Popup Shop des Harburg Marketings ins Phoenix-Einkaufscenter zur Lesung von Nico und Arnold Schnittger „Ich berühr den Himmel …“

Nico Schnittger ist an den Rollstuhl gefesselt, doch sein Vater Arnold ist mit ihm von Flensburg bis zum Bodensee gewandert. Was dies im Alltag heißt, welche kuriosen und ungewohnten Fragen auftreten und teils unbeantwortet bleiben, wird erzählt und später auch diskutiert. Am Die., 21. Juni lädt die SuedLese dann um 19 Uhr zur Diskussion „Stadt Land Harburg“ und zum Kennenlernen in Präsenz ins Stellwerk im Bahnhof Harburg ein. Neben vielen Kulturschaffenden sind auch Vertreter*innen des Kulturlandkreises Harburg, der Initiative SuedKultur aber auch des Kultur Punktes Moisburg sowie der Stiftung Sparkasse Harburg-Buxtehude. Es wird u.a. um die Frage gehen, ob und wie die Zusammenarbeit vom Hamburgischen Bezirk und  dem niedersächsischen Landkreis Harburg verstetigt werden könnte.

Am Mi., 22. Juni, 16 Uhr geht es für Kinder ab 4 Jahren wieder ans Fenster des Heimfelder HinZimmers am Hinzeweg, um zauberhafte Geschichten erzählt zu bekommen. Und abends um 18.30h ist der Harburger Debutautor Klaus Wehmeyer zu Gast. Er liest aus „Nimm uns mit, Kapitän, auf Reise“, eine Geschichte über seinen Vater aber auch viele Harburger Anekdoten.

Do., 23. Juni um 19.30h lädt das Stellwerk im Harburger Bahnhof dann zum Poetry Slam und um 20 Uhr liest Autorin Jana Jung im Kulturcafé „Komm du“ über ihrer Pilgerreise auf dem Jakobsweg.

Punk-Poetry erwartet die Literarturfans am Fr., 24. Juni an 21 Uhr im Rockclub Marias Ballroom in der Lasallestraße. Denn dort ist der dreiköpfige Tintenkiller zu Gast und lässt kaum ein Auge trocken. Diese Lesung ist auch Live-Stream zu sehen.

Ein weiterer Romandebütant liest am Sa., 25. Juni um 19 Uhr in der Klangfabrik Harburg in der Nöldekestraße 19: Schallwert heißt das Buch von Ex-Manager und Amateurmusiker Joachim G. Hoog. Ein Krimi mit vielen Details aus der direkten Harburger Nachbarschaft.

In Winsen lädt ebenso um 19 Uhr die Hofkunstbühne in Scharmbeck ein zum aktuellen Thema „Liebe ist besser als Krieg“.

Die Woche endet am So., 26. Juni um 16 Uhr auf dem Sandberg an der Rothenhäuser Straße/ ehem. Reichsstraße. Anlass: vor 12 Jahren startete eine Aktivistengruppe die Aktion „not in our name – Marke Hamburg“ und setzte kritische Akzente zur Vermarktungsstrategie dieser Stadt. Was ist daraus geworden? Was ist geblieben und wohin wird der Weg führen, fragen sich die Mitglieder des Vereins Stadtkultur Hafen und werden dazu ausgewählte Texte dieser Zeit wie auch Überraschungsgäste einbringen.

Das gesamte SuedLese-Programm ist entweder gedruckt in vielen Leseorten oder als PDF zum Download oder Lesen erhältlich unter www.suedlese.de. Die Homepage ist auch per smartphone zu bedienen und dort finden sich auch aktuelle Neuerscheinungen sowie eine Bücherwand mit Titeln der letzten und aktuellen SuedLese.

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Von Hexen, Punks und Heimweh https://www.tiefgang.net/von-hexen-punks-und-heimweh/ Fri, 03 Jun 2022 22:15:27 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=9097 [...]]]> Die zweite Woche der SuedLese-Literaturtage im Süden Hamburgs bieten viel Abwechslung für Groß und Klein und auch zum Mitmachen …

Die 7. SuedLese vereint dieses Jahr den Bezirk und den Landkreis Harburg durch Literatur. Und dabei kommt niemand zu kurz: So geht es am Dienstag (7.6., 20 Uhr) in die Traditionskneipe „Zur Stumpfen Ecke“ in Hamburg-Harburg. Dort liest die renommierte Krimi-Autorin Simone Buchholz aus „River Clyde“, einer skurrilen Story zwischen Glasgow und St. Pauli.

Am 9.6. ist Trash-Autor Dolf Hermannstädter in der Fußgängerzone von Buchholz zu hören. (Foto: PR)

Am Mittwoch (8.6., 16 Uhr) bietet das HinZimmer wieder eine Lesung für Kinder ab 4 Jahren am Fenster der Räume am Hinzeweg in Hamburg-Heimfeld. Von einem Laster und direkt in der Fußgängerzone von Buchholz in der Nordheide liest am Donnerstag (9.6., 19.30 Uhr) der aus Bremen kommende Dolf Hermannstädter. Eine Ikone der Punk- und Trashliteratur die diesmal den Titel trägt: „Warum dauert es so lange, bis es besser wird?“

Am selben Abend (9.6., 19.30 Uhr) aber in der Bücherhalle in Hamburg-Harburg steht dann die Autorin Anja Röhl zur Lesung und auch zum Gespräch über „Verschickungskinder“. Am Freitag (10.6., 11 Uhr) wird dann wieder für Kinder ab 4 Jahren am Fenster des HinZimmers am Heimfelder Hinzeweg gelesen. Am Sonnabend (11.6., 11 Uhr) lädt dann die Volkshochschule Hamburg-Harburg zum ersten Teil eines Online-Kursus mit Anatoly Zhivago ein. (2. Teil So., 12.6., 11 Uhr) Es ist eine Schreibwerkstatt speziell für Theaterstücke und setzt keine Vorkenntnisse voraus – wohl aber eine Anmeldung.
Um 17 Uhr und ebenso online lädt dann die Hamburger Autorenvereinigung zu einer internationalen Lesung „Spring´s Blue Ribbon“. Auch hier ist eine Voranmeldung nützlich. In Präsenz hingegen wird die zweite Ausgabe von unartig.harburg im KulturWohnZimmer im Gloria-Tunnel in HH-Harburg eingeladen. Zwischen 15 und 21 Uhr kommt viel Ungesagtes und Wortkunst zur Geltung.
Die zweite SuedLese-Woche schließt dann am Sonntag (12.6.) mit einer Schreibwerkstatt zu Stadtgeschichten aus Wilhelmsburg mit Wiebke Johannsen im Bildungszentrum „Tor zur Welt“ in Hamburg-Wilhelmsburg. Beginn 11 Uhr.
Auch ab 11 Uhr startet im Landkreis Harburg am KulturPunkt Moisburg ein märchenhaftes Vergnügen für die ganze Familie. Von verschiedenen Startpunkten aus wird Moisburg auf die Märchen von Otfried Preußler hin erforscht. Ob die Kleine Hexe oder der Räuber Hotzenplotz – es wird spannend und rührselig zugleich.


Wie man Schriftbilder gestaltet, ist ab 15 Uhr das Thema eines Online-Kurses der Volkhochschule HH-Harburg mit Anja Eßelborn.

Das gesamte SuedLese-Programm ist entweder gedruckt in vielen Leseorten oder als PDF zum Download oder Lesen erhältlich unter www.suedlese.de. Die Homepage ist auch per smartphone zu bedienen und dort finden sich auch aktuelle Neuerscheinungen sowie eine
Bücherwand mit Titeln der letzten und aktuellen SuedLese.

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Flohmarkt im Hafenambiente https://www.tiefgang.net/flohmarkt-im-hafenambiente/ Fri, 29 Apr 2022 22:24:14 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=8994 [...]]]> Der Lotseplatz im Harburger Hafen soll sich zu einem „must go“ für Flohmarkt-Freaks entwickeln. Start ist am Samstag 7. Mai!

Der Veranstalter ist niemand Geringeres als Citinaut – Mitglied im Netzwerk SuedKultur und vielen Kulturorten vor allem als Partner dienlich, wenn es um Plakatierungen oder das Verteilen von Flyern geht. Seit einiger Zeit hat er neben der Schanze nun auch einen Standort in Harburg und wird jetzt hier auch mit einem monatlichen Flohmarkt besonderer Art aktiv.

In seiner Ankündigung heißt es:

„Willkommen auf dem Hamburger Hafenflohmarkt im schönen Harburger Binnenhafen! Der am Lotsekai gelegene Flohmarkt auf dem Lotseplatz ist ein Muss für Flohmarkt-Fans. Hier kannst Du jeweils am ersten Sonnabend des Monats ab 8 Uhr morgens nach Schnäppchen jagen oder in Ruhe bis 16 Uhr stöbern. Erlebe den einzigen Hamburger Flohmarkt direkt an der Hafenkante vor einer großartigen Kulisse aus Schiffen, historischem Kran und vorlauten Möwen.

Die Termine in 2022 sind jeweils samstags, 7. Mai., 4. Juni, 2. Juli, 6. August, 3. September, 1. Oktober

 Flohmarkt-Bummel

An diversen Ständen werden Trödel, Second-Hand-Kleidung, Bücher, Spielzeug, Schmuck und Fundstücke aller Art präsentiert. Hier treffen sich das Hamburger Publikum, Gäste aus dem Umland und Touristen an den Flohmarktständen. Bis Oktober gibt es an jedem ersten Samstag im Monat ein buntes Angebot für alle, die ein Flohmarkterlebnis der besonderen Art suchen.

 Leibliches Wohl

Auf dem Flohmarkt ist natürlich für Dein leibliches Wohl gesorgt. Und in der Nähe freuen sich die Fischhalle, der Bäcker und die Lokalitäten in der Lämmertwiete auf Dich.

 Buche Deinen Stand jetzt

Hat sich wieder Vieles angesammelt? Dann sichere Dir Deinen Stand auf dem Hamburger Hafenflohmarkt! Wähle zwischen vier Varianten:

Stand ohne KfZ, Tiefe 2 m, 10 €/laufendem Meter.
Stand mit KfZ/Hänger, Tiefe 4 m, 13 €/laufendem Meter
(Minimum Fahrzeuglänge + 1 m zum Rangieren)
Stand im Zelt: Tiefe 3 m, Breite 3 m 40 €/Stand.
Stand im Zelt: Tiefe 3 m, Breite 6 m 75 €/Stand.

Müllpfand (wird bei sauber hinterlassenem Platz zum Marktende erstattet): 10 € pro Stand

Hier gibt es das Anmeldeformular als Download, dazu die Marktordnung/AGB.

Kurz ausfüllen, scannen oder fotografieren, und uns einfach an service@hafenflohmarkt-hamburg.de mailen.

Fragen? Du erreichst uns auch über 040-87 20 99 20 oder das Kontaktformular auf dieser Webseite.

Wenn wir Deine Anmeldung erhalten haben, erhältst Du die Buchungsnummer für die Überweisung. Mit dem Zahlungseingang hast Du Deinen Standplatz sicher.

Schon erwartet Dich ein spannender Tag auf dem Hamburger Hafenflohmarkt. Aufbau ist zwischen 6 und 8 Uhr, Abbau zwischen 16 und 18 Uhr.

Spontaner Stand

Kurzfristig doch noch Lust auf einen Flohmarktstand? Dann melde Dich am Veranstaltungstag vor Ort zwischen 6 und 8 Uhr beim Marktpersonal und lasse Dir einen freien Platz zuweisen. Bitte halte nach Möglichkeit den passenden Betrag bereit.

Binnenhafen-Führung

Um 11 Uhr gibt es am Samstag eine spannende 90-minütige Führung durch den Binnenhafen. Hier trifft ein Museumshafen auf historische und moderne Archtitektur. Im Binnenhafen wird gewohnt und gewerkelt, blüht Kultur in der Kulturwerkstatt und der Fischhalle. Start und Ziel ist der Crêpes-Stand auf dem Hafenflohmarkt. Tickets gibt es spontan vor Ort nach Verfügbarkeit.

Harburg-Bummel

Der Hafenflohmarkt lässt sich prima mit einem Spaziergang durch Harburg verbinden. Entdecke den Museumshafen nebenan, das maritime Quartier auf der Harburger Schlossinsel und die historische Lämmertwiete mit ihren Restaurants, Cafés und Kneipen. Vom Hafenflohmarkt ist es nur ein Katzensprung zum traditionellen Wochenmarkt auf dem Sand. Wer noch seinen Wocheneinkauf erledigen muss: der Edeka am Veritaskai, die Geschäfte am Harburger Ring, die multikulturelle Lüneburger Straße und das Phoenix-Center lassen keine Wünsche offen.

Kultur

Für die Kulturliebhaber unter den Gästen des Hafenflohmarktes liegt es nahe, beides zu verbinden. Denn das Archäologische Museum Hamburgs, der Kunstverein im Harburger Bahnhof, die Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen und das electrum, das Museum der Elektrizität: sie befinden sich alle in Laufweite. Das Stellwerk ist nicht nur ein toller Musikclub, sondern zeigt auch Fußball im Harburger Bahnhof praktisch in Kinoathmosphäre. Im CinemaxX laufen alle Blockbuster. Abends bietet sich ein Besuch im Harburger Theater, ein Konzert in Marias Ballroom oder ein Event im Rieckhof an. Wer es noch näher mag: die Kulturwerkstatt, die Fischhalle und der Speicher am Kaufhauskanal sind praktisch Nachbarn des Hafenflohmarkts. Harburg hat zudem nicht nur seine große Bücherhalle am Ring, sondern auch Hamburgs innovative Kunstleihe!

Start und Ziel Deines Ausflugs

Du bist mit dem Fahrrad da? Entdecke die Inselklause an der Süderelbe mit ihrem frechen Wirt. Genieße den Außenmühlenteich mit dem Misommerland, für viele die schönste Sauna Hamburgs. Oder folge der pittoresken Route zur Alten Süderelbe. Du bist mit den Öffis da? In der Fischbeker Heide kannst Du nach Herzenslust wandern. Schöne Städtchen wie Winsen, Lüneburg, Buchholz, Buxtehude und Stade liegen alle an den S-Bahn- und Metronom-Linien, die sich in Harburg treffen. Und mit dem Auto bist Du schnell in der benachbarten Lüneburger Heide, im Alten Land oder den Vier- und Marschlanden.

Anfahrt

Der Lotseplatz ist mit den Öffis bequem zu erreichen. Der Bus vom und zum Harburger Bahnhof fährt Dich direkt bis zur Haltestelle Kanalplatz. Von der S-Bahn Harburg Rathaus sind es nur zehn Minuten zu Fuß. Auf dem Kanalplatz gibt es eine Stadtrad-Station.

Und für unsere automobilen Gäste gibt es im Parkhaus Veritaskai extra für den Hafenflohmarkt einen Superspartarif als Tagespauschale! Bitte beachte: im Parkhaus kann man nicht mit Hänger parken.“

Weitere Infos unter: hafenflohmarkt-hamburg

 

 

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