Die Highlights der 4. Woche der Harbruger Literaturtage

SuedLese: Wohin geht die Reise?

Drei "Tintenkiller" sind mit Punk-Poetry und mehr am Fr., 24. Juni im Marias Ballroom zu erleben. (Foto: PR)

Die vierte Woche der SuedLese-Literaturtage im Süden Hamburgs hat einen roten Faden: Reise. Ob ideell, im Rollstuhl oder auf See …

Sie beginnt mit einem literarischen Roadmovie im Rollstuhl und endet mit einer Auswahl an Texten auf einem Wilhelmsburger Sandberg und der Frage, ob die Aktion „not in our name – Marke Hamburg“ die Hansestadt wirklich stets zum Guten entwickelt hat.

Am Mo., 20. Juni um 18 Uhr lädt der Popup Shop des Harburg Marketings ins Phoenix-Einkaufscenter zur Lesung von Nico und Arnold Schnittger „Ich berühr den Himmel …“

Nico Schnittger ist an den Rollstuhl gefesselt, doch sein Vater Arnold ist mit ihm von Flensburg bis zum Bodensee gewandert. Was dies im Alltag heißt, welche kuriosen und ungewohnten Fragen auftreten und teils unbeantwortet bleiben, wird erzählt und später auch diskutiert. Am Die., 21. Juni lädt die SuedLese dann um 19 Uhr zur Diskussion „Stadt Land Harburg“ und zum Kennenlernen in Präsenz ins Stellwerk im Bahnhof Harburg ein. Neben vielen Kulturschaffenden sind auch Vertreter*innen des Kulturlandkreises Harburg, der Initiative SuedKultur aber auch des Kultur Punktes Moisburg sowie der Stiftung Sparkasse Harburg-Buxtehude. Es wird u.a. um die Frage gehen, ob und wie die Zusammenarbeit vom Hamburgischen Bezirk und  dem niedersächsischen Landkreis Harburg verstetigt werden könnte.

Am Mi., 22. Juni, 16 Uhr geht es für Kinder ab 4 Jahren wieder ans Fenster des Heimfelder HinZimmers am Hinzeweg, um zauberhafte Geschichten erzählt zu bekommen. Und abends um 18.30h ist der Harburger Debutautor Klaus Wehmeyer zu Gast. Er liest aus „Nimm uns mit, Kapitän, auf Reise“, eine Geschichte über seinen Vater aber auch viele Harburger Anekdoten.

Do., 23. Juni um 19.30h lädt das Stellwerk im Harburger Bahnhof dann zum Poetry Slam und um 20 Uhr liest Autorin Jana Jung im Kulturcafé „Komm du“ über ihrer Pilgerreise auf dem Jakobsweg.

Punk-Poetry erwartet die Literarturfans am Fr., 24. Juni an 21 Uhr im Rockclub Marias Ballroom in der Lasallestraße. Denn dort ist der dreiköpfige Tintenkiller zu Gast und lässt kaum ein Auge trocken. Diese Lesung ist auch Live-Stream zu sehen.

Ein weiterer Romandebütant liest am Sa., 25. Juni um 19 Uhr in der Klangfabrik Harburg in der Nöldekestraße 19: Schallwert heißt das Buch von Ex-Manager und Amateurmusiker Joachim G. Hoog. Ein Krimi mit vielen Details aus der direkten Harburger Nachbarschaft.

In Winsen lädt ebenso um 19 Uhr die Hofkunstbühne in Scharmbeck ein zum aktuellen Thema „Liebe ist besser als Krieg“.

Die Woche endet am So., 26. Juni um 16 Uhr auf dem Sandberg an der Rothenhäuser Straße/ ehem. Reichsstraße. Anlass: vor 12 Jahren startete eine Aktivistengruppe die Aktion „not in our name – Marke Hamburg“ und setzte kritische Akzente zur Vermarktungsstrategie dieser Stadt. Was ist daraus geworden? Was ist geblieben und wohin wird der Weg führen, fragen sich die Mitglieder des Vereins Stadtkultur Hafen und werden dazu ausgewählte Texte dieser Zeit wie auch Überraschungsgäste einbringen.

Das gesamte SuedLese-Programm ist entweder gedruckt in vielen Leseorten oder als PDF zum Download oder Lesen erhältlich unter www.suedlese.de. Die Homepage ist auch per smartphone zu bedienen und dort finden sich auch aktuelle Neuerscheinungen sowie eine Bücherwand mit Titeln der letzten und aktuellen SuedLese.

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