SuedLese https://www.tiefgang.net Sat, 20 Feb 2021 10:40:23 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Das Vermächtnis https://www.tiefgang.net/das-vermaechtnis/ Sat, 20 Feb 2021 10:40:23 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=7653 [...]]]> Harburger Literaturfans haben bereits sehnsüchtig darauf gewartet, jetzt ist es endlich so weit: Autorin Ute Holst hat ihren ersten Roman veröffentlicht.

Holst ist vielen Harburger Literaturfreunden durch die Harburger Lesewerkstatt bei „Alles wird schön“ aber auch den jährlichen SuedLese-Literaturtagen als auch dem Online-Feuilleton ´Tiefgang` bekannt.

Sie veröffentlichte nicht nur fesselnde Kurzgeschichten, sondern präsentierte sich im April 2020 auch auf einer Wohnzimmerlesung.

Zum Roman: Durch einen Notar bekommt Erwin Zuckerbein ein Päckchen seines verstorbenen Vaters ausgehändigt. Darin befinden sich eine Nickelbrille, Notizen und eine alte Taschenuhr. Absolut rätselhaft, doch dann weckt der Inhalt allmählich schmerzhafte Erinnerungen und veranlasst Erwin, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Ob es dem kauzigen, in Liebesdingen ungeschickten Mann dadurch gelingt, seinen Platz im Leben zu finden? Das lesen Sie in dem spannenden Roman „Das Vermächtnis“ von Ute Holst. Entstanden ist das Werk während der Teilnahme an der Heimfelder Schreibwerkstatt bei „Alles wird schön“ unter der Leitung der Redakteurin Kerstin Brockmann. Im Rahmen der Suedlese 2017 stellte Ute Holst die ersten Kapitel einem größeren Publikum vor und stieß dabei auf reges Interesse. Aber auch sonst konnte die Autorin bereits etliche Erfolge über Grenzen Harburgs heraus verzeichnen: So gewann sie zum Beispiel im November 2015 den 3. Preis beim 6. Salzhäuser Literaturwettbewerb mit dem Motto „Der blaue Koffer“.

Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, findet interessante Infos in sehr persönlichen Interviews mit der Autorin: `Tiefgang` vom 17. Feb. 2017 

Das Buch: „Das Vermächtnis“ von Ute Holst ist ab sofort als Taschenbuch oder E-Book unter der ISBN -Nr. 978-3-75340222-2 im Handel erhältlich. Es umfasst 172 Seiten und kostet 7,99 Euro.

Siehe auch: Tiefgang: Schatten der VergangenheitTiefgang: : Wehklagen bringt nichts; Tiefgang: Das Internet – Segen oder Fluch?; 

Tiefgang: Adventskalender; Tiefgang: Waldbaden; Tiefgang: Finger weg!; Tiefgang: Re: zweite Aufgabe: Corona – ein brandheisses Thema

Tiefgang: Mitten in der Nacht

 

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Die Har-Bücherei https://www.tiefgang.net/die-har-buecherei/ Fri, 13 Mar 2020 23:18:41 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=6482 [...]]]> Was wurde eigentlich alles über Harburg geschrieben und wer hat in Harburg eigentlich alles geschrieben? Zeit für eine Bestandsaufnahme.

Diese simple Frage stellten sich Prof. Dr. Peter Hornberger, Vorsitzender des Museumsvereins Harburg e.V. und Heiko Langanke, lange Kulturaktivist in Harburg und aktuell Vorsitzender des Kulturausschusses in der Harburger Bezirksversammlung, als sie kürzlich ins Gespräch kamen. Während Peter Hornberger feststellen musste, dass doch immer wieder engagierte Bürgerinnen und Bürger in Nachlässen Bücher zu Harburg fanden und an ihn herantraten, ob das Stadtmuseum Harburg nicht weitere Verwendung hier für fände, stieß Heiko Langanke durch das Programm der aktuellen SuedLese-Literaturtage wieder mal darauf, wie viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller in der eigenen Nachbarschaft wirkten und dabei ihre Werke der breiten Öffentlichkeit Harburgs kaum ins Bewusstsein stießen. „Wir wäre es, hier einen Bestand systematisch zu sammeln und Interessierten zugänglich zu machen“, so Hornberger  im Gespräch.  „Die Idee hatte ich auch schon mal“, so Langanke. „Es gibt viele Werke etwa über die Geschichte Harburgs, die aber nur bei intensiver Suche entdeckt werden können. Dabei können sie einen großen Beitrag  leisten, zu dem was man gemeinhin ´Identitätsstiftung´ nennt.“

Gesagt, getan:  als sie sich zum Thema trafen, wurde ihnen schnell bewusst: hier muss was geschehen. Noch ist die Idee in ihren Anfängen und doch ist klar: sowohl im Stadtmuseum Harburg als auch in der Geschichtswerkstatt aber auch dem Literaturverlag von „Alles wird schön“ (AWS Lit) wie auch in vielen privaten Beständen schlummern Harburger Buch-Schätze, die es zu heben gilt. Dabei wollen die beiden bei raren Exemplaren den Versuch unternehmen, je ein Exemplar im Bestand zu halten und je nach Verfügbarkeit zu digitalisieren und zu erfassen, so dass es der Nachwelt zumindest in digitaler Form erhalten bleibt. Aber bei mehreren Exemplaren soll es auch möglich werden, sich eines zu leihen. „Mit der Harburger Kunstleihe haben wir es sogar mit Kunstwerken geschafft, den Harburger Kreativen mehr Geltung zu verschaffen. Da dürfte es für den Bereich Bücher dich erst recht möglich sein“, so Langanke.

Peter Hornberger und Heiko Langanke rufen nun alle Harburger Interessierten auf, Bücher, die sie über Harburg oder aus der Feder von Harburger Schriftstellerinnen und Schriftsteller haben und eventuell keine weitere private Verwendung mehr haben, dem Projekt zur Verfügung zu stellen. Als Kontakt bietet sich Dr. Peter Hornberger vom Museumsverein per E-Mail  an Museumsverein@amh.de.

Gesucht werden Geschichtsbücher aber auch jegliche Form von Literatur, die von Schriftstellenden aus Harburg publiziert wurden.

 

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Harburg bekommt eigenen Kulturausschuss! https://www.tiefgang.net/harburg-bekommt-eigenen-kulturausschuss/ Fri, 20 Sep 2019 22:30:26 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5873 [...]]]> Diese Woche es soweit: die neue Koalition aus SPD und Grünen in Harburg hatte sich geeinigt und setzt für die kommende Legislatur 2019-2024 die Ausschüsse fest. Neu: ein ganz eigener Kulturausschuss!

Das hat es lange nicht oder gar überhaupt schon gegeben: Harburg wird im neu gewählten Bezirksparlament einen Ausschuss nur für Kultur bekommen. Bisher war Kultur neben Freizeit und Sport in einem Ausschuss abgefeiert und noch davor gar mit Bildung und anderem. Dass nun also ein Ausschuss sich nur mit dem Thema Kultur befasst, könnte ein gutes Zeichen sein. Und schaut man sich an, welche Aufgaben dem Ausschuss zugewiesen werden, zeigt sich: da kommt allerhand zusammen.

Auszug zum Thema Kultur im Koalitionsvertrag:

„Die große Anzahl von Aktiven, die sich in Kulturinitiativen und Sportvereinen, sei es ehren- oder hauptamtlich, engagieren, prägen das Zusammenleben in unserem Bezirk maßgeblich. Die Möglichkeit der gemeinsamen Freizeitgestaltung, sei es beim künstlerischen Gestalten oder in der Musik oder auf dem Sportplatz, ist wichtiger Standortfaktor für einen lebenswerten Bezirk. Die Koalition begrüßt die vielfältige Landschaft der Initiativen, Vereinen, Kulturzentren und Kulturschaffenden im Bezirk.

Urbane Stadtteilentwicklung beinhaltet die Berücksichtigung von Erfordernissen kultureller (Frei)Räume, damit das städtische Wachstum mit wachsender Lebensqualität einhergeht.

Räume für Kultur schaffen

  • Räume für kulturelle Nutzungen müssen frühzeitig in die Stadtentwicklung implementiert werden. Die Koalitionspartner sind sich darüber einig, dass die räumliche Kulturentwicklungsplanung für jedes Gebiet angepasst und eine Berücksichtigung der Interessen der Kulturschaffenden an der Errichtung und dem Betrieb von Kulturräumen/flächen von der ersten Planung bis zur Realisierung gewährleisten soll.
  • Die Koalition begrüßt die Errichtung und den Betrieb eines Kulturkatasters zur räumlichen Erfassung der bestehenden kulturellen Vielfalt (Parameter u.a. Lage, Art der Nutzung/en, Flächengröße, Indoor/Outdoor, Programmangebote, Förderungsstatus der FHH) durch die Kulturbehörde. Diese Bestandserfassung dient auch zur Früherkennung von Problemlagen bei Ausschreibungen und zukünftigen Bauplanungen in Hinblick auf vor Ort ansässige Kulturstätten.
  • Für den Bezirk soll eine Plattform für die Raumerfassung entstehen, analog zu der vorhandenen Plattform für die Sporthallen- und Sportplatznutzung, die sich an den Bedürfnissen der Nutzer und Nutzerinnen orientiert.
  • Die Kreativgesellschaft wird aufgefordert, gemäß ihrem Auftrag, auch für den Bezirk Harburg für Kulturschaffende zur Verfügung zu stehen. Besonders für die Zwischennutzung leerstehender Ladenlokale ist die Kreativgesellschaft für die Vertragsgestaltung ein wichtiger Kooperationspartner für Mieter und Vermieter.
  • Das neu entstehende Areal „Harburger Höfe“ bietet ideale Voraussetzungen, urbanes Leben und kulturelle Nutzung zu vereinen. Die Koalition wird sich beim Investor für ein Konzept einsetzen, dass diese Idee weiterentwickelt wird.
  • Die Koalition wird sich dafür einsetzen, dass im Zuge der Entwicklung der Stadtteilkultur im Bezirk, auch die Möglichkeiten für die Schaffung eines weiteren Kulturzentrums geprüft werden.

Stadtteilkultur fördern

Die Koalition setzt sich dafür ein:

  • Dass die kulturellen Einrichtungen bedarfsgerecht und auskömmlich finanziert
  • Dass erfolgreiche Formate, wie z.B. Suedlese, Wall of Fame, Music Night, Kunstleihe, Kulturtag, Sommer im Park, u.a. gesichert und gefördert werden.
  • Dass Stadtteilkulturzentren, wie z.B. der Riekhof und das Kulturhaus Süderelbe ihre Potentiale entwickeln können und Raum für neue Konzepte haben.
  • Dass die Stadtteilkulturmittel der wachsenden Bevölkerung im Bezirk Harburg angepasst werden
  • Dass die Sammlung Falkenberg in Harburg erhalten bleibt und eine Ausweitung der Öffnungszeiten in Richtung eines regulären Museumsbetriebs geprüft wird.
  • Dass bestehende Kunstwerke, z.B. das „Mahnmal gegen den Faschismus“ und der „Harburger Kunstpfad“, im öffentlichen Raum angemessen präsentiert und kommuniziert werden. Dazu gehören u.a. neue Hinweisschilder im Straßenraum.
  • Dass temporäre Kunstprojekte, z.B. das Projekt „Hamburg/Maschine“ der Stadtkuratorin auch in Harburg stattfinden
  • Dass der Jugendkulturpreis erhalten bleibt und weiterentwickelt wird

 Stadtteilkultur braucht Kommunikation und Mitbestimmung

  • Wir begrüßen die Zusammenschlüsse lokaler Netzwerke von Kulturschaffenden, wie z.B. Suedkultur.
  • Die Koalitionspartner werden veranlassen, dass zukünftig zur besseren Vernetzung von Kultur, Politik und Verwaltung für den Kulturausschuss, analog zum Integrationsbeirat oder Seniorenbeirat, beratende Mitglieder benannt werden.
  • Zusätzlich wird ein „Runder Tisch“ zur Entwicklung von Handlungsfeldern, Zielen und Maßnahmen der Kulturentwicklung im Bezirk eingerichtet. Dieser „Runde Tisch“ besteht aus Mitgliedern der Fraktionen, der Verwaltung und Kulturschaffenden im Bezirk. Der Runde Tisch soll an der Erstellung eines Kulturentwicklungsplans für den Bezirk mitwirken.
  • Für eine Verbesserung in der Zusammenarbeit von den vielen Aktiven aus Kultur und Sport mit der Harburger Bezirksverwaltung ist es notwendig, auch dort die Ressourcen zu stärken. Die steigenden Anforderungen und die wachsende Bevölkerungszahl haben sich bisher nicht im Stellenplan wiedergefunden. Die Koalition wird sich dafür einsetzen, dass im Bezirksamt eine Stelle geschaffen wird, die sich u.a. mit dem Einwerben von Drittmitteln für den Bezirk und auch mit der Unterstützung von Ehrenamtlichen in der Mittelbeschaffung befasst.“

So sollen konkret im Kulturausschuss in den kommenden Jahren folgende Themenbereiche behandelt werden:

  • Stadtteilkultur / Stadtteilkulturmittel
  • Kunst- und Kultureinrichtungen
  • Bürgerhäuser / Stadtteilkulturzentren
  • Kunst
  • Kunst im öffentlichen Raum
  • Museen (auch Hanne Darboven)
  • Kunstvereine
  • Harburger Schloss (soweit nicht RISE)
  • Kulturpfad
  • Geschichtswerkstatt
  • Geschichtspfad
  • Kulturbeirat
  • Denkmalschutz (soweit nicht SPA)
  • Kinder- und Jugendkulturpreis
  • Stadtfeste und öffentliche Veranstaltungen

Nun: Pläne sind das eine und deren Umsetzung das andere. Aber die Liste an Themen und Arbeitsfeldern zeigt: die Arbeit aller Aktiven in der Initiative SuedKultur wurde endlich wahrgenommen und erkannt. Raumnot, Unterfinanzierung und mangelnde Präsenz im Raum und Bewusstsein – es gibt viel zu tun.

Die erste Sitzung des Ausschusses für Kultur ist für den Mo., 7. Oktober angesetzt. Man darf gespannt sein.

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Musikbezirk Harburg! https://www.tiefgang.net/musikbezirk-harburg/ Fri, 20 Sep 2019 22:08:33 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=5788 [...]]]> Wer hätte das 2010 gedacht? In diesem Jahr steigt am 19. Oktober die 9. SuedKultur Music-Night und belegt die Lebendigkeit nicht nur der Harburger Musikszene.

Als 2009 die Idee der noch recht jungen Initiative SuedKultur aufkam, eine Art „Nacht der Clubs“ im Süden Hamburgs auf die Beine zu stellen, war nicht absehbar,  wohin der Weg führen würde.

Damals gab es den Rieckhof, den Old Dubliner, den Jazzclub im Stellwerk, das Café Leben in Heimfeld. Das Consortium hatte gerade seine Pforten schließen müssen, dafür brachte sich das Marias Ballroom als Konzertlocation frisch ins Rennen. Hat Harburg überhaupt das Potenzial für eine echte Music-Night? Wohl schon, war man sich einig. Aber glaubt uns das jemand?

Tricky Panda heizt im Old Dubliner ein

Als der Vorstandsvorsitzende der Eisenbahnbauvereinsgenossenschaft Harburg, Joachim Bode davon erfuhr, war er als Live-Musik-Fan gleich davon angetan. Das ist doch endlich mal was für Harburg! Unvergessen damals seine spontane Zusage, die Music-Night mit sagenhaften 5.000,- € zu unterstützen – mit der Aussage: „aber bitte nicht nur einmal!“

Diese Aus- und zugleich Zusage hat bis heute gehalten und war zugleich Garant für die Grundstruktur des immer noch jung daher kommenden non-profit-Festivals.

Joachim Bode vom Eisenbahnbauverein: „Wenn wir den Wohn- und Lebensstandort Harburg auf diese Art und Weise ein Stück nach vorne bringen können, freut uns das sehr. Da machen wir gerne weiterhin mit. Die SuedKultur Music-Night wirkt nach unserem Eindruck bereits weit über den Bezirk hinaus und hat inzwischen viele ´Wiederholungstäter´!“

Schon der Start damals zeigte: Scharen von Leuten liefen von einem Club zum anderen, feierten die Musik, die Clubs und letztlich sich selbst. „Und es war immer friedlich, freundlich und ohne besondere Vorkommnisse“, so Projektleiter Heiko Langanke, der die Music-Night von ihren Anfängen her begleitet.

Beim Dachverband der Hamburger Musikclubs, dem Clubkombinat Hamburg, wurde mit den Jahren auch wahrgenommen, dass die Live-Musik-Stadt Hamburg südlich der Elbe ein impulsives Eigenleben führt. Geschäftsführer Thore Debor: „Bereits um 9. Mal feiert der Hamburger Süden die SuedKultur Music-Night und sich selbst. Und das zu recht – denn wer es schafft ein Event mit 40 Bands auf 15 Bühnen für 5 € auf die Beine zu stellen, hat auch allen Grund dazu. Hut ab und weiter so!“

Janina Dunklau singt bei ContraZt in Heimfeld

In diesem Jahr nun also geht es am Sonnabend, den 19. Oktober in die 9. Runde und wieder sind es 15 Locations mit  40 Live-Acts, die für nur einmalig 5,- €  Eintritt erlebbar sind. Wie jedes Jahr ist auch 2019 klar: alle Gigs schafft niemand, aber doch ist für jeden etwas dabei.

So gibt es Jazz und Filmmusik in der Marmstorfer Auferstehungskirche, in der die Little BigBand spielt. Die Formation hat sich im Neugrabener Kulturhaus Süderelbe gegründet und sich ein hörenswertes Programm aus Film- und Jazzmusik aber auch Rock und Pop angeeignet.

Auch im Kulturcafé Komm du wird die Formation Bruder Schwarz mit Fusion Jazz zu hören sein und in der St. Paulus Kirche Heimfeld, die erstmals bei der Music-Night teilnimmt, zelebriert  das Blues-Urgestein Körrie Kantner mit seiner „not so BigBand“ einen vielstimmigen Kanon aus Blues, Swing, Funk und Soul.

Singer-Songwriter sind auch wieder reichlich vertreten. So im Gloria-Tunnel mit dem Duo cookies for the cat, im Sozialkontor Harburg an der Schwarzenbergstraße oder im Heimfelder Nachbarschaftstreff beim Verein ContraZt e.V. mit dem Duo Marlo Grosshardt und Viktor bzw. dem Moorburger Joe Merz.

Psychodelisches gibt es auch. Der Harburger Architekt Carsten Lünzmann baut sein Büro in der Buxtehuder Straße 56 kurzerhand um in den „Millimeterklub“ und dort spielen um 19.30h die Krautrocker „Voodoo Diodes“ auf. Im Marias Ballroom (Lasallestraße) hingegen übernimmt dieses Genre die eigens aus Frankfurt anreisende Band Nazca Space Fox, die sich in der bundesweiten Szene einen herausragenden Ruf erworben hat.

Klezmer und Tango bedient die Band „Zorro Gris“ in der Marmstorfer Auferstehungskirche, Reggae und Roots der Musiker Elan Zack im Café „Komm du“ und für suburbanen Tanzsound sorgt das Stellwerk im Haeburger Bahnhof mit der „Funk Soul Allnighter“-Nacht.

Bruder Schwarz jazt im Komm du

 

Das Ende seiner Europatour wird zudem im „Komm du“ der US-Amerikaner Christopher Worth mit seiner Band WORTH feiern. Wer selbst Musik machen will, ist zur Open-Mic-Bühne ins Heimfelder „Alles wird schön“ geladen, in der später auch eine Jam-Session läuft. Ebenso gejammt wird in der Kulturwerkstat Harburg am Kanalplatz oder im Gloria-Tunnel.

Weitere Top Acts finden sich in der Fischhalle Harburg mit dem US-Sänger Jay Kalian oder der Weltmusik-Formation Makatumbe, in der „Stumpfen Ecke“ mit der Partyband „Die Gäste“, in der Wilhelmsburger Deichdiele mit dem Skandinavier Flemming Borby sowie im Nachbarschaftstreff Heimfeld mit der Leipziger Punkband „wonach wir suchen“.

Pastor von der Weppen singt bei Marius Müler Willenlos in Marmstorf

Zwei Wermutstropfen gibt es leider auch: die Inselklause kann u.a. wegen des Open-Air-Live-Musik-Verbots dieses Jahr ebenso wenig mitmischen wie die Akademie für Musik und Kultur. Diese muß ihren TanzRaum zum Oktober an die Hamburger Stromnetz GmbH abgeben und hat neue Räume noch nicht in Aussicht. Das gesamte Programm wird etwa 2 Wochen vor der Music-Night in etlichen Kulturläden ausliegen und auch im Internet abrufbar sein. Am Abend selbst wählt man den Club seines Vertrauens, zahlt dort 5,- €, bekommt ein Music-Night-Armband und kann damit auch alle anderen Locations besuchen.

Der Hamburger Getränkehersteller Flora Power steuert auch dieses Jahr manche Mate-Drinks und Säfte bei. Unterstützung für Druckkosten und Plakatierung erfährt die Initiative SuedKultur durch die Eisenbahnbauvereinsgenossenschaft Harburg und den Verfügungsfonds Soziale Stadt des Bezirks Harburg.

Ab kommender Woche stellen wir bis zur Music-Night in einer Serie wieder einzelne Locations und Bands vor …

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„Kann man da noch was machen?“ https://www.tiefgang.net/kann-man-da-noch-was-machen/ Fri, 12 Oct 2018 22:23:49 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4348 [...]]]> Zur SuedLese schaffte sie es nicht, was aber die Lesung nicht ausfallen ließ. Denn ein Thema bringt sie besonders gut rüber: Inklusion. Nun liest Laura Gehlhaar in Buxtehude.

In der Pressemitteilung heißt es:

„Buxtehude. Der Behindertenbeauftragte der Hansestadt Buxtehude Christian Au lädt zur Autorinnenlesung „Kann man da noch was machen? – Geschichten aus dem Alltag einer Rollstuhlfahrerin“ ein.

Laura Gehlhaar liest am Donnerstag, 25. Oktober, ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Stadthauses, Bahnhofstraße 7, aus dem gleichnamigen Buch.

Gehlhaar (Sozialpädagogin, Psychologin und Autorin) hält Vorträge über Inklusion und Barrierefreiheit. Da sie selbst seit ihrem 22. Lebensjahr in einem Rollstuhl sitzt, bekommt sie gelegentlich absonderliche Kommentare und Fragen zu hören: „Toll, das Du rausgehst!“, „Kannst Du Sex haben?“, „Kann man da noch was machen?“, „Darfst Du betrunken Rollstuhl fahren?“, „So hübsch und dann im Rollstuhl!“.

Aus einer Liste dummer Sprüche wurde schließlich das Buch. Frei von Selbstmitleid, mit entwaffnender Selbstironie und ebenso tiefsinnig wie unterhaltsam erzählt Laura Gehlhaar Geschichten aus ihrem Alltag. Sie weiß: Es wird viel über Inklusion gesprochen, doch weder in Praxis noch in Köpfen ist sie angekommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.“

Weiterführend siehe auch ´Tiefgang`: „ Alltag auf vier Rädern“ (24. März 2018)

 

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„Hamburg 4.0” – der Krimitod der Zukunft https://www.tiefgang.net/hamburg-4-0-der-krimitod-der-zukunft/ Fri, 17 Aug 2018 22:00:59 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=4048 [...]]]> Mit dem “Club der Sturmvögel“ debütierte er, nun stellt Nerger seinen neuen Krimi vor. Er spielt in ferner Zukunft.

Jan Christoph Nerger ist vielen Harburgern bekannt: er lebt mit seinen 45 Jahren zwar nördlich der Elbe, im Hamburger Westen. Aber seine Arbeit führt ihn im Nebenjob fast täglich an die Technische Universität und arbietet zudem auch ehrenamtlich beim Verlagsprojekt ´awsLiteratur` des Heimfelder Vereins ´Alles wird schön e.V.`. Und so kenne ihn viele von der Schreibwerkstatt wie auch von den Literaturtagen SuedLese.

Der gelernte Erzieher und Bürokaufmann ist nämlich nebenbei selbst Autor. Sein 2017 veröffentlichter Roman „Club der Sturmvögel“ war das erste Buch des jungen Verlagsprojektes ´awsLiteratur` mit seinen „Romanen aus der Nachbarschaft“.

Es war jedoch keineswegs Nergers erstes Manuskript. Verlagen waren seine Romane oft genug nicht ausreichend genreorientiert, was ihm selbst hingegen gerade gefällt. 2012 konnte er dann aber einen Vertrag für einen Jugendroman unterschreiben. Das Buch wurde aufgrund von Umstrukturierungen im Verlag aber trotzdem nicht veröffentlicht.

„Schreiben ist meine Leidenschaft“, sagt Nerger zu all dem,„und ich leide.“ Anders als viele moderne Schreibkollegen*innen, gibt Nerger sich nicht mit zwei, drei schnell dahingeschriebenen Büchern pro Jahr zufrieden. Mit seinem Anspruch, nicht nur trivial zu unterhalten, investiert er in jedes Buch viel langanhaltende Arbeit. Das bringt manche Nachteile mit sich, vor allem wenn es um Aufmerksamkeit geht, doch wichtiger ist ihm, sich treu zu bleiben.

Nun legt Jan Christoph Nerger mit dem Science-Fiction-Krimi „Hamburg 4.0 – Prantschaks Stadt“ nach. Und hier hat er nicht nur geschrieben, sondern auch viel gezeichnet. Das Buch mit seinen zahlreichen Illustrationen erscheint am heutigen Samstag (18. August 2018) bei awsLiteratur und das mit Pauken und Trompeten, denn der Autor wird heute sowohl aus seinem Buch lesen, als auch seine Bilder in einer Vernissage ausstellen.

Und worum geht es? Kommissar Peter Yilmaz muss im Jahr 2039 mit einer Soko in unserer Hansestadt den Tod des Architekten Jens-Christian-Nielsen aufklären. Ein Weltstar, dessen besondere Hochhäuser das Stadtbild mit seinen Kirchen erstaunlich angenehm ergänzen. Oder nicht? Davon können sich die Gäste bei Snacks, Getränken und Musik selbst ein Bild machen. Korruption, Verbrechen und mafiöse Strukturen im Zusammenhang mit modernster Spähtechnik setzen dem alternden Kommissar ebenso zu, wie die zugespitzte politische Lage in einem zerrissenen Europa (allein Deutschland ist dreigeteilt) und einer von Bürgerkrieg gespaltenen Türkei, aus der seine depressive Frau Melek einst flüchtete. Es ist also einiges los in diesem besonderen Krimi, der Auftakt zu einer Reihe werden soll. Man darf gespannt sein.

Wer das Buch einfach in Ruhe geniessen will: hier kann man´s künftig bestellen: aws-literatur.de

Termin: Sa.,  18. August 2018, Beginn 20 Uhr, Kulturverein „Alles wird schön e.V.“, Friedrich-Naumann-Str. 27, 21075 Hamburg

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Hamburgs literarischer Wert https://www.tiefgang.net/hamburgs-literarischer-wert/ Fri, 15 Jun 2018 22:41:36 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=3724 [...]]]> Lesungen finden sich allerorts und auch Harburgs SuedLese zeigte dieses Jahr wieder das große Interesse am Sujet. Aber geht es Hamburgs Literaturbetrieb an sich auch gut? Ein erstes Treffen ließ manche Frage offen.

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft ist ein städtisches Unternehmen und der Behörde für Kultur und Medien angeschlossen. Aber sie agiert selbständig und vor allem mit dem Ziel, den Kultur- und Kreativbranchen Unterstützung zu bieten. Sei es bei Räumen, bei Netzwerken, Fach- und Sachfragen oder neuen Herausforderungen wie etwa neuen Medien oder dem Crowdfunding.

Mitte Mai nun lud sie erstmals  zu einem Branchentreff der Literaturszene ein. Und wir waren – kurz nach Abschluss der 3. SuedLese-Literaturtage geladen und auch dabei. Eine illustre Runde von etwa 30 Personen aus allen möglichen Bereichen fand sich zusammen und tauschte sich erstmals konzentriert aus. Denn auch im Literaturbetrieb steht vieles an. Es ging um aktuelle Trends, Strukturen, Raum und Wahrnehmung. Und es wurde nicht nur geplaudert sondern auch gearbeitet – in Kleingruppen, um möglichst tief an des Pudels Kern zu stoßen.

Und die Bandbreite war groß: Netflix und Smartphones etwa erwecken den Eindruck, die Menschen nähmen sich immer weniger Zeit zum Lesen und das Buch selbst habe seine besten Zeiten hinter sich. Ohnehin gab der Wandel vom analog-haptischen Buch zur Digitalisierung in Form der eBooks zu denken. Als eindeutig geschäftsraubend wollte man es aber nicht einstufen.

Auch das Genre der Schreibenden Zunft selbst lässt noch mangelnde Wertschätzung erkennen. Die alltägliche Frage an Autor*innen, was man denn beruflich so mache, verdeutlicht die mangelnde Wahrnehmung der Professionalität. Und die Gagen bzw. Honorare bei Lesungen verdienen wohl meist den Namen nicht mal.

Vertreter*innen des Buchhandels beklagten eine nicht ausreichende Kundschaft, erst recht, wenn das Ladengeschäft nicht zentral läge. Ein Spagat zwischen Mietpreis und Wahrnehmung durch Laufkundschaft.

Und generell: Die Wahrnehmung des Literatur-Bereichs – darauf war man sich schnell einig – könne jedenfalls im Hamburger Kulturleben besser sein.

An Ideen jedenfalls mangelt es nicht. Eine Kampagne in Form eines „Jahrs der Literatur“, ein eigenes Portal für literarische Termine, eigens in Umlauf zu bringende Flyer oder eine bessere Wertschätzung der Feuilleton-Redaktionen könnten hier abhelfen.

Und auch im Literaturbetrieb herrscht Raumnot: ob nun Schreibateliers, Pop-Up-Leseräume, ein Literat*innen-Haus … der Wünsche gab es viele. Manches Citymanagement könnte hier hellhörig werden und entweder Leerstand durch sichtbaren Literaturbetrieb zum Lifestyle-Akzent modeln oder gleich einen ganzen verkaufsoffenen Sonntag mal dem Schreiben und Lesen widmen.

Auch eine bessere Zusammenarbeit mit dem Schulbetrieb wünschte man sich, wissend, dass Lehrkräften zwar nicht das Interesse wohl aber die Kapazitäten an Zeit und Konzepten fehlten. Da, wo es funktioniert, trägt die Literatur jedenfalls wohl deutlich zur Erhöhung des Bildungsniveaus bei.

Und klar. Auch die neue Datenschutzverordnung macht im Literaturbetrieb zu schaffen. Rechtsberatung ist gefragt.

Eine weitere Nebenbaustelle: das mittlerweile durchaus wirtschaftsstarke Sujet der Comics weiß sich selbst nicht recht einzuordnen. Ist es Grafik und Zeichnung und wäre so dem Betrieb der Künste zuzurechnen oder ist es eher Text und Geschichte und so im Literaturbetrieb anzusiedeln? Manche Fragen werden Zeit und Ausdauer bedürfen.

Am Ende des Branchentreffs aber stand fest: so ein Treffen sollte regelmäßig statt finden. Denn  der Austausch von Erfahrungen und Perspektiven unter Schreibenden, Veranstaltenden, Verlagen und dem Handel sind ergiebig und befruchtend. Wenn zudem mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft eine Partnerin zur Seite steht, die das modernen „Netzwerken“ unterstützt und begleitet, umso besser.

Wer künftig an einem der kommenden Treffen teilnehmen will, kann sich dort an Claudia Wondratschke und / oder Felix Wittek wenden. Hamburg Kreativ Gesellschaft mbH, Hongkongstraße 5, 20457 Hamburg, Tel.  040 87 97 986- 19, felix.wittek@kreativgesellschaft.org, www.kreativgesellschaft.org

 

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Schreibwettbewerb für Harburgs Schulen https://www.tiefgang.net/schreibwettbewerb-fuer-harburgs-schulen/ Fri, 26 Jan 2018 23:32:59 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2894 [...]]]> Auf den Füller, fertig, los! Anlässlich der Suedlesetage veranstaltet die Schreibwerkstatt des Kulturvereins ´Alles wird schön` einen Literaturwettbewerb für Harburger Schülerinnen und Schüler.

Die besten Geschichten werden von einer fachkundigen Jury ausgewählt und im Rahmen einer festlichen Preisverleihung mit tollen Schmökern belohnt, die von der Buchhandlung am Sand gespendet werden.

Das Thema des Wettbewerbs lautet „Kunterbunt“. „Dieses Motto regt Sechsjährige genauso an wie junge Erwachsene“, sagt Redakteurin und Autorin Kerstin Brockmann, die seit 2004 die Schreibwerkstatt leitet und den Wettbewerb initiiert hat. „Die Kids können Einhörner, auf denen sie ins Regenbogenland reiten, ebenso assoziieren wie die verführerische Gummibärchentüte des Tischnachbarn, die Multikultibevölkerung Harburgs oder Schwulen- und Lesben-Ehen. Ich bin sehr gespannt, was den Mädchen und Jungen zu diesem Begriff so alles einfällt.“ Bewertet werden die Beiträge nicht nur von Kerstin Brockmann, sondern auch von drei weiteren erfolgreichen Autoren der Schreibwerkstatt, zu denen unter anderem die ehemalige Schulleiterin Heide-Marie Preuß gehört, die selbst gerade unter den Top Ten eines bundesweiten Literaturwettbewerbs der katholischen Kirche gelandet ist. Die Preise werden in drei Altersgruppen vergeben: an Grundschüler, Kinder bis zur 10. Klasse und Oberstufenschüler.

Der Text sollte maximal fünf DIN A4-Seiten lang sein. Bitte unbedingt Name, Anschrift, Klassenstufe und Telefonnummer darauf vermerken! Die Siegerehrung findet am Sonntag, den 22. April, im Kulturverein Alles wird schön e. V. statt. Bewerbungsschluss ist am Mittwoch, den 28. Februar 2018. Einsendungen bitte bevorzugt an schreibwerkstattswettbewerb@web.de oder per Post an Alles wird schön, Kennwort: Kunterbunt, Friedrich-Naumann-Str. 27 in 21075 Hamburg.

 

 

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Shoppen für die SuedKultur https://www.tiefgang.net/shoppen-fuer-die-suedkultur/ Fri, 24 Nov 2017 23:31:37 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2574 [...]]]> Bequem vom Sofa aus einkaufen und nebenbei noch was für deine unmittelbare Kultur tun? Das geht ganz einfach.

Ob Pizza, Pulli oder Zugticket nach Paris: Wer vor dem Online-Shopping auf das Hamburger Spendenportal gooding klickt, sorgt automatisch dafür, dass ein Teil des Geldes an Suedkultur fließt. Und zwar ohne einen einzigen Cent aus eigener Tasche zu bezahlen!

Die finanzielle Unterstützung übernimmt das Unternehmen, bei dem Du Deine Sachen bestellst. Und ganze sagenhafte 1631 Shops stehen zur Auswahl. Die Palette reicht von Otto, Lieferando und der Deutschen Bahn bis hin zu Saturn, My Toys, Lidl, Thalia und ebay. Auf Wunsch kannst Du bei Deinem Lieblingsshops sogar einen Erinnerungsbutton installieren. Der erinnert dann beim Bestellen ganz automatisch daran, die Spende für die SuedKultur nicht zu vergessen. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit – sondern das ganze Jahr.

Und auch im Büro kann man es nutzen. Reisebuchungen, Bürobedarf oder Computerbedarf. Das läppert sich.

Und SuedKultur sagt Dir Danke mit der nächsten SuedKultur Music-Night, SuedLese, dem samstäglichen Tiefgang und was noch kommen mag!

Wir freuen uns natürlich, wenn du die Nachricht weiterleitest – vielleicht kaufen Freunde von dir fürs Büro ein?

Danke für deine Unterstützung!

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Mitmachen für die SuedLese-Tage ´18! https://www.tiefgang.net/mitmachen-fuer-die-suedlese-tage-18/ Fri, 13 Oct 2017 22:05:59 +0000 https://www.tiefgang.net/?p=2326 [...]]]> Um die Kosten für die kommende SuedLese zu stemmen, hilft jetzt eine Werbeaktion auf einfache Art …

Ob man es glaubt oder nicht: die freie Initiative Suedkultur, in der sich Kulturschaffende jeder Couleur des Hamburger Südens seit 10 Jahren die Stange halten und solche Projekte wie die SuedKultur Music-Night oder seit zwei Jahren die Lesetage ´SuedLese` initiieren, bekommt keine Förderung vom Bezirk. Nun muss nicht alles gefördert werden, bloß weil  ´Kultur` drauf steht. Aber es ist auch nicht so, dass  Kultur umsonst zu haben ist. Jährlich werden für die Music-Night und auch die SuedLese jeweils gut 6.000,- € benötigt, um Flyer, Plakate, Programme und der gleichen zu erstellen, drucken zu lassen und zu verteilen. Also jährlich gut 12-15.000,- €, die die Initiative Suedkultur selbst beschafft. Da ist es Gold wert, einen zuverlässigen Sponsor wie den Eisenbahner Bauverein bei der Music-Night im Boot zu wissen, der eben einfach da ist. Bei der SuedLese sieht es da schon schwerer aus. Für die SuedLese zu Beginn 2017 wurden aus privater Tasche rund 2.000,- € vorgestreckt, um diese nach Ende der SuedLese doch noch zusammen zu bekommen. Das kann man „suboptimal“ nennen, da es erhebliche Umstände bereitet. Denn sie hält immens von der eigentlichen Kulturarbeit ab, die eh schon unentgeltlich ehrenamtlich gemacht wird. Oder anders formuliert: man lernt den Slogan „kein Projekt machen, was nicht durchfinanziert ist“ zu schätzen.

Zwischen Theorie und Praxis liegt aber leider ein weites Feld. Und in Harburg sind Kulturschaffende es gewohnt, dass über alles wichtig schwadroniert wird, nur Kultur nicht mal Erwähnung findet.

Genug des Jammerns. Wir machen es trotzdem. Und nun kannst auch Du helfen. Denn die Bank IngDiBa hat wieder den jährlichen Wettbewerb „mein Verein“ ausgeschrieben, für den sie werbewirksam 1.000 x 1.000,- € ausschreibt.

Und es ist ganz einfach. Auf der Wettbewerbsseite sucht man nach SuedKultur. Dort finden sich die Informationen und auch, wie viele Stimmen aktuell noch fehlen. Man gibt in ein Feld seine Handy-Nummer ein und bekommt einmalig eine Rückmeldung per SMS. Diese dient zur Verifizierung der Teilnehmenden und um Mehrfachnutzungen auszuschließen. Also jede Nummer kann nur einmal mitmachen. In der SMS nun findet sich ein mehrstelliger Code, den man wiederum auf wer website weiter unten eingibt. Das war´s.

Und wenn bis 7. November um 12h SuedKultur hinreichend Stimmen erhält, bekommt sie 1.000,- € als Preisgeld. Die werden wir für die SuedLese 2018 nutzen und hätten schon mal ein Sechstel der Kosten gedeckt. Hier zur konkreten Seite/Aktion: ing-diba.de/verein

Also – wär´ schön, wenn Du jetzt mal Dein Handy zückst und auch, wenn Du nach der Aktion diese Infos auch an andere weitergibst. Harburg ist stark genug, um in diesem Wettbewerb zu bestehen!

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