Die Autorin Laura Gehlhaar liest im Stadthaus Buxtehude:

„Kann man da noch was machen?“

Von Inklusion kann sie ein Lied singen: Laura Gehlhaar. (Foto: Andi Weiland)

Zur SuedLese schaffte sie es nicht, was aber die Lesung nicht ausfallen ließ. Denn ein Thema bringt sie besonders gut rüber: Inklusion. Nun liest Laura Gehlhaar in Buxtehude.

In der Pressemitteilung heißt es:

„Buxtehude. Der Behindertenbeauftragte der Hansestadt Buxtehude Christian Au lädt zur Autorinnenlesung „Kann man da noch was machen? – Geschichten aus dem Alltag einer Rollstuhlfahrerin“ ein.

Laura Gehlhaar liest am Donnerstag, 25. Oktober, ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Stadthauses, Bahnhofstraße 7, aus dem gleichnamigen Buch.

Gehlhaar (Sozialpädagogin, Psychologin und Autorin) hält Vorträge über Inklusion und Barrierefreiheit. Da sie selbst seit ihrem 22. Lebensjahr in einem Rollstuhl sitzt, bekommt sie gelegentlich absonderliche Kommentare und Fragen zu hören: „Toll, das Du rausgehst!“, „Kannst Du Sex haben?“, „Kann man da noch was machen?“, „Darfst Du betrunken Rollstuhl fahren?“, „So hübsch und dann im Rollstuhl!“.

Aus einer Liste dummer Sprüche wurde schließlich das Buch. Frei von Selbstmitleid, mit entwaffnender Selbstironie und ebenso tiefsinnig wie unterhaltsam erzählt Laura Gehlhaar Geschichten aus ihrem Alltag. Sie weiß: Es wird viel über Inklusion gesprochen, doch weder in Praxis noch in Köpfen ist sie angekommen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.“

Weiterführend siehe auch ´Tiefgang`: „ Alltag auf vier Rädern“ (24. März 2018)

 

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