PwC-Stiftung fördert Projekte der ästhetischen Kulturbildung:

Werte der Wirtschaft

Diese Damen entschieden über die Förderanträge der "werteorientierten Wirtschaftsbildung" (Foto: PwC-Stiftung, hq)

Die PwC-Stiftung fördert bundesweit Projekte der ästhetischen Kulturbildung, im Bereich der darstellenden und bildenden Kunst, der Musik und der Literatur sowie neuer Medien, und der werteorientierten Wirtschaftsbildung für Kinder und Jugendliche.

In der Ausschreibung heißt es:

„Zweimal pro Jahr haben Sie die Möglichkeit sich mit Ihrem Projekt bei uns für eine Förderung zu bewerben. Hierzu wenden Sie sich bitte bis zum 1. März oder 1. September 2019 mit Ihrer Vorabanfrage an das Stiftungsteam.

Die Stiftung fördert bundesweit Projekte der ästhetischen Kulturbildung im Bereich der darstellenden und bildenden Kunst, der Musik und der Literatur sowie der Neuen Medien, und der werteorientierten Wirtschaftsbildung für Kinder und Jugendliche. Ein besonderer Förderschwerpunkt der Stiftung sind Projekte, die auf die Verbindung von kultureller und ökonomischer Bildung abzielen. Bewerben können sich gemeinnützige Organisationen sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen, deren Projektvorhaben sich durch ihre Konzeption und Kreativität, ihren Inhalt und vernetzte Denkansätze oder neuartige Vermittlungsformen auszeichnen. Sie sollten sich zudem in die vorhandenen Strukturen des Bildungssystems einfügen, damit sie möglichst viele Kinder und Jugendliche erreichen. Durch handlungsorientierte und partizipative Ansätze sollen diese lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich mit ihrem Werteverständnis auseinanderzusetzen. Der Fokus liegt gezielt auf einer Breitenförderung, beispielsweise in Schulen oder außerschulischen Einrichtungen.

Folgende Förderkriterien sollten eine Vorabanfrage und ein Förderantrag erfüllen:

  • Themensetzung: Thema im Bereich kultureller und/oder ökonomischer Bildung
  • Innovation: Neue Formen der Vermittlung (z.B. anhand neuer Medien), aktuelle methodische Ansätze, die Modellcharakter haben und Impulse setzen. Kreativität und intersektionales Denken sind bspw. gefragt.
  • Partizipation: Das Projekt basiert auf Mitgestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche als Akteure. Sie entscheiden über Formen, Inhalte und Repräsentation mit. Selbstbestimmtes und ergebnisoffenes Lernen wird angestrebt: Die Teilnehmenden erarbeiten sich die Antworten und Resultate selbst, Stichwort: Forschendes Lernen.
  • Hebelwirkung und Breitenwirkung: Eine möglichst hohe Zahl an Kindern und Jugendlichen aus allen Schichten und unterschiedlichen Kontexten wird angesprochen. Diversität ist uns wichtig. Keine Begabtenförderung, sondern Breitenbildung.
  • Nachhaltigkeit: Das Projekt hat einen langfristigen Einfluss bzw. kann unabhängig von Stiftungsmitteln weiter laufen. Entfaltung von regionaler/überregionaler Bedeutung und Wirksamkeit. Stichwort: Verstetigung.
  • Qualität: Neben der künstlerischen/wirtschaftsethischen sowie pädagogisch-partizipativen ist auch die inhaltliche Qualität der Projekte entscheidend.“

Quelle: http://www.pwc-stiftung.de/projektfoerderung

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