Hamburg setzt weiter auf junge Kunst: Zehn Talente erhalten auch 2025 Arbeitsstipendien.
Die Hansestadt fördert erneut den künstlerischen Nachwuchs: Die Behörde für Kultur und Medien hat zehn in Hamburg lebende Künstlerinnen und Künstler mit einem Arbeitsstipendium ausgezeichnet. Ausgewählt wurden sie aus insgesamt 206 Bewerbungen von einer hochkarätigen Jury.
Die Stipendiaten erhalten für ein Jahr monatlich 1.500 Euro, um sich ganz auf ihre künstlerische Arbeit konzentrieren zu können. „Mit diesem Stipendium ermöglichen wir den jungen Talenten, neue Wege zu gehen und ihre Ideen zu verwirklichen“, so Kultursenator Dr. Carsten Brosda.
Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Qualität der eingereichten Arbeiten. Besonders hervorgehoben wurden innovative und transdisziplinäre Ansätze, die gesellschaftlich relevante Themen aufgreifen. „Die Stipendiaten haben das Potenzial, die Hamburger Kunstszene nachhaltig zu bereichern“, so die Jury.
Wer sind die Stipendiaten?
Unter den diesjährigen Stipendiaten finden sich Künstler aus den unterschiedlichsten Bereichen der bildenden Kunst. Ihre Arbeiten reichen von Malerei und Skulptur über Fotografie und Video bis hin zu performativen Arbeiten. Eine Fachjury hat aus insgesamt 206 Bewerbungen folgende zehn Künstlerinnen und Künstler für ein Stipendium 2025 ausgewählt: Francesca Bertin, Maxime Chabal, Wassili Franko, Katharina Kohl, Lila-Zoé Krauß, Nina Kuttler, Ruxin Liu, Katja Pilipenko, Sohorab Rabbey und Kristina Savutsina.
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien kommentierte die Auswahl: „Die Arbeitsstipendien leisten seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag, um die kulturelle Vielfalt in Hamburg zu stärken. Den Künstlerinnen und Künstlern wird mit dem Stipendium ermöglicht, sich für zwölf Monate, entlastet von ökonomischen Zwängen, auf die Weiterentwicklung ihrer künstlerischen Arbeit zu konzentrieren, vielleicht auch etwas Neues auszuprobieren oder ihre Netzwerke auszubauen. Mit den Arbeitsstipendien hat Hamburg seit 1981 ein wichtiges Instrument, um den künstlerischen Nachwuchs bei dem Aufbau einer beruflichen Existenz zu unterstützen und gleichermaßen frische Impulse in die Hamburger Kunstszene zu bringen.“
Eine Tradition mit Zukunft
Das Hamburger Arbeitsstipendium für bildende Kunst wird seit 1981 vergeben und hat bereits über 400 Künstlerinnen und Künstler gefördert. Es gilt als eines der nachhaltigsten Förderprogramme für junge Künstler in Deutschland.
Ausstellung in den Deichtorhallen
Noch bis zum 12. Januar können Besucherinnen und Besucher in der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen in Harburg Arbeiten der Stipendiaten der vergangenen Jahre bewundern.
