Die Kolumne von Sophie Selbst-Zweifel

Erkenntnis

Foto: pixel2013 / Pixabay

Mein Name ist Sophie und ich bin Denkerin. Ausnahmsweise bin ich mir meiner Sache sicher

und frage mich höchstens, wie ich das jemals bezweifeln konnte: Ich werde draufgehen.

Besser spät als nie, denke ich. Eine Erkenntnis, die nur im Laufe eines langen Lebens heranreifen kann. Ein endloses Dasein auf diesem Planeten wäre nicht auszudenken. Nicht, weil die Welt wegen Covid-19 plötzlich Kopf steht, sondern generell. Selbst bei Frieden und schönem Wetter, Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser und Klopapier.

Leben ohne Ende verlöre vermutlich irgendwann seinen Reiz. Den sicheren Tod vor Augen – oder zumindest im Hinterkopf – achten wir das Leben hier und jetzt mehr. Solange es noch geht, sollten wir es genießen, möglichst jeden Atemzug.

Und zwar, indem wir wertschätzen, was wir haben, anstatt unsere Aufmerksamkeit auf das zu richten, was uns fehlt oder was wir verlieren könnten – denn dann geht es uns spürbar schlechter.

Glückliche Gegenwart entsteht, wenn wir teilen, was wir haben. Wie schon der Volksmund einst zu sagen wusste: Geteiltes Leid ist halbes Leid und geteilte Freud´ ist doppelte Freud´.

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