Das Hamburger Rockspektakel feiert gerade sein 30jähriges Bestehen

„Geld kennt keinen Rock´n´Roll …“

An diesem Wochenende wird das Hamburger Rathaus zum 30. Male zum Vorbild für Wacken, Hurricane und andere Festivals. (Foto: Büro Schölermann GbR)

Seit 30 Jahren wird das Hamburger Rathaus gerockt. Ja, wirklich gerockt. Und die Musik bekommt nicht nur der Erste Bürgermeister sondern ganz Hamburg gratis auf die Ohren gehauen. Ein Grund zur Würdigung.

Alles fing mit der Staatsoper an…“, erinnert sich Karsten Schölermann, Urgestein der Hamburger Clubszene und immer noch unverdrossen unterwegs. Und er führt aus: „Die Staatsoper bekommt – seit ich denken kann – unglaublich viel Geld von der Stadt Hamburg. Und alle Jahre wieder, so auch 1987, treffen sich (blauäugig) Menschen der moderneren Musikbranche, um in der Stadt nach Mitteln für zeitgemäße Musik zu suchen. 1987 führte dies, unter Beteiligung von Hamburger Musikern, Konzertveranstaltern und anderen aus der Hamburger Musikbranche, zur Gründung eines Vereines: ROCK CITY HAMBURG e.V.“

1987: das Hamburger Rockspektakel startet in pink.

Und eben dieser Verein beschloss, Geld für eine große Sause zu besorgen, nämlich das erste Hamburger ROCKSPEKTAKEL. Der damalige Haushaltsexperten der GAL (Grüne Alternative Liste) Paul Rieckmann kümmerte sich, dass es wirklich Geld gab. „400.000 DM spuckte der Senat aus einem versteckten Haushaltstitel aus. Geld, von dem nicht einmal die eigentlich für Musik zuständige Kulturbehörde wusste“, so Schölermann.

Das Konzept war einfach

„Unser Konzept war einfach: Man nehme 100.000 DM für Werbung 100.000 DM für ein Büro mit zwei Mitarbeitern und 200.000 DM für eine Woche voller Konzerte mit einer Clubnacht am Anfang (DIE NACHT DER CLUBS) und einem Abschlussfestival auf dem Hamburger Rathausmarkt (RATHAUS ROCK) – das ganze hieß ROCKSPEKTAKEL und fand vom 8.9.1988 bis 18.9.1988 in Hamburg statt.

„Hamburg – das Hoch im Norden“ stand auf dem ersten Plakat:  „Die leuchtend pinke Gitarre wühlt sich durch den Schamhaarberg eines anthrazit-nackten, farblich verfremdeten Mannes. Seine Linke greift den Hals des Instrumentes in der Pose eines geübten Onanisten“ schrieb dazu die TAZ. Der Rummel um das nackte Musikanten-Männchen kam uns ob der entstehenden PR für das Festival gerade recht, und die Musiker fanden es eh´ “geil“ – die Analogie von Sex und Rock „zwangsläufig“.

Mit diesem Knallbonbon als Start war es nicht verwunderlich, dass schon bald kritische Töne ob der Verwendung der städtischen Mittel folgten.“

Völlig frei finanziert

Aber wie meistens: das staatliche Geld war – wie auch das provozierende Plakat – schon 1990 nicht mehr da. Stattdessen gab es jetzt zwei Veranstaltungen – und eine gibt es bis heute, völlig frei finanziert: Die NACHT DER CLUBS und das ROCKSPEKTAKEL.

Schölermann: „Es ist müßig nachzuweisen, wie viel Förderung aus den 400.000 DM schlussendlich hervorgegangen sind – ganz von meiner Existenz als Veranstalter abgesehen. Aber der Qualitätsnachweis fällt über die Jahre ganz einfach aus. Bis heute ist das ROCKSPEKTAKEL auf dem Hamburger Rathausmarkt tolerierter Gast – ein Stolperstein zwischen Cyclassix, Stuttgarter Weindorf und Alstervergnügen. Dabei ist der Charme des beleuchteten Rathauses bis heute anmutend.

Und jede Band aus Hamburg würde mittlerweile dort auftreten – auch und gerade die anspruchsvollen. Die Location ist einmalig, und es ist ein echtes Musikfestival – nur eben ohne Eintritt.

Das es überleben konnte ist genau diesem Faktor zu verdanken. Anfang der 90er Jahre war es zunächst „PRINCE DENMARK“ – die mit Ihren sechsstelligen Zuschüssen für Werbung und Programmqualität  sorgten. In den Vergangenen Jahren war es – seit 1988 als Partner dabei – die Bremer (!) Brauerei BECKS.“

Spiegel der Finanzgeber

So war das ROCKSPEKTAKEL immer auch ein Spiegel der Finanzgeber. Je höher die Unterstützung – desto besser das Programm – desto eindeutiger aber auch die Botschaft des Geldgebers.

Trink mich, rauch mich, iss mich, lies mich, hör mich. Einmal im Jahr verschmelzen diese Begriffe in ein Open-Air-Eins: „Umsonst und Draussen, und jede Menge Rock´n´Roll“. Schölermann: „Es hat mich schon immer gestört, dass das Geld keinen Rock´n´Roll kennt. Aber er kennt es, und es kann nichts kennen. Was soll da schon bei rum´ kommen?“

Im Falle des ROCKSPEKTAKELS zumindest jedes Jahr drei Tage, bei jedem Wetter und viel Musik. Mal mehr, mal weniger Rock ´n ´Roll kam heraus. Aber doch so viele feine Stunden. Die Liste der Bands ist lang, aber manche mittlerweile legendär.

1988: Avia, Elephant, Loti Pohl, Felix de Luxe, Abi Wallenstein

1989: Steinwolke, Hannes Bauer, Pape, Die abstürzenden Brieftauben, B.Sharp, Kraan

1990: Bon Scott, Plan B, Norbert und die Feiglinge, Mitch Ryder

1991: National Galerie, Die Prinzen, Abba Revival Band, Underworld, Man, Wolf Maahn

1992: Gamma Ray, The Land, Peacock Palace, Whisky Priests,
Michel van Dyke, Rudolf Rock & die Schocker

1993: Axxis, Illegal 2001, Inchtabokatables, Herwig Mitteregger

1994: Cultured Pearls, Subway to Sally, Peter & the Test Tube Babies, H-Blockx, Selig, The Busters, The Bates

1995: Paddy goes to Holyhead, Ninos con Bambos, Bad News Reunion, Die Kassierer, Cucumber Men, Abwärts

1996: El Vez, Lotto King Karl, Bogus Brothers, Blind Passengers, Roh !, Judge Dread

1997: Messer Banzani, Pornomat, Gagu, Latin Quarter

1998: Coalminers Beat, Motorsheep, Pothead, Dernameistsolangdassichdasehkeinschweinmerkenkann, Lecker Fischbrät

1999: EMERGENZA ROCK FINAL u.a. mit: Kashmir, 3 Gramm, Myballoon u.a.

2000: Kind of Blue, Lemonbabies, Goldrausch, Knorkator, Waltari, Ezio, Reef

2001: Rantanplan, Desmond Dekker, Emil Bulls, Nina Hagen & Band,
Jazz Butcher, The Busters

2002: Dubtari, Cultured Pearls, Vivid, H-Blockx, The Shining, Such a Surge

2003: Dedushki, Fiddlers Green, Boo!, Laurel Aitkin, Gutbucket, Pinkostar, 4Lyn

2004: Beatsteaks, Mother Tongue, Kid Alex, Smoke Blow, Die Schröders

2005: Sharonas, Blackmail, Dendemann & Mirko Machine, Looptroop,
Tigerbeat, Revolverheld, Dawn Penn

2006: Bela B. y Los Helmstedt, Donots, Abwärts

2007: Oomph! – Superpunk – Ezio – iO – Flowin‘ Immo & Les Freaqz – Positunes

2008: H-Blockx – Blackmail – Jaya The Cat – I-Fire – Wirtz

2009: Ohrbooten – 4 Lyn – Pohlmann – Dubtari – Caracho – Betty Blitzkrieg – The Inspector Clouzo – Rocola Baccalao – Bomba Estereo

2010: Smoke Blow, Abwärts, Urban Majik Johnson, I-Fire, Piazumanju, Monsters of Liedermaching, 5Bugs, Das Pack

2011: Mono Inc., The Dillinger Escape Plan, Caliban, Le Fly, [soon], The Pleasures, Dark Age, D-Flame

2012: Wirtz, Smoke Blow, I-Fire, Jonas & the Massive Attraction (CAN), Skindred (UK), Vayden (USA), The Skatoons, Sondaschule

2013: Jaya the Cat (NL), Le Fly, Monsters of Liedermaching, Loui Vetton, Das Pack, Mr. Irish Bastard, Liedfett, Urban Majik Johnson

2014: Wirtz, I-Fire, Lord of the Lost, La Confianza, Montreal, Galaxy Space Man, Unzucht, Sondaschule,

2015: Hayseed Dixie (USA), Jaya the Cat (NL), Dritte Wahl, Das Pack, Monsters of Liedermaching, Rogers, Swiss & die Andern, Blut Hirn Schranke, Liedfett

2016: Caliban, Vitja, River Becomes Ocean, Le Fly, Sondaschule, Eljot Quent, Der Fall Böse, Pensen Paletti, Der Wahnsinn

DAS PROGRAMM 2017

Und dieses Wochenende zeigt das nie alt werdende Festival wieder was es drauf hat. Ein Besuch ist Pflicht!

Am Samstag (09. Sept.)

Mad Hatter’s Daughter

13:00 – 14:00 Uhr

Kira und Basti waren ein paar Jahre zusammen, bevor er ihre einzigartige Gesangsstimme entdeckte. Die beiden waren im Auto unterwegs und das Radio lief, als Kira plötzlich anfing zu singen. Sie hatte ihn sofort begeistert. Basti spielt seit über 10 Jahren in Bands und arbeitet als Engineer und Produzent im Musik-Business und entschied kurzerhand, Kira Gesangsstunden zu schenken. Momentan arbeiten die beiden mit Sven Bünger (Madsen, Johannes Oerding, Roger Cicero, …) an zwei weiteren Radio Singles für ihr Album, welches noch 2017 auf den Markt kommen wird.

Linda Rum Band

14:20 – 15:20 Uhr

Angefangen hat alles am Klavier – klassisch ausgebildet im Kindesalter. Dann kam der Gesang dazu, die Gitarre und das Songwriting. Und wer sich einmal in die Arrangements hineingefühlt hat, den wird es nicht überraschen, dass auch viele Jahre klassischer Kirchenmusik die studierte Organistin geprägt haben.

Doch dabei ist es nicht geblieben. Linda Rums Musik ist lebendig und darum facettenreich. Stimmig, aber nicht eintönig. Die Dynamik ihrer Arbeit wird schon spürbar, wenn sie die Bühne betritt. Diese zierliche, auf den ersten Blick ruhige Erscheinung mit der alles vereinnahmenden Persönlichkeit und Ausstrahlung. In ihrem Kollektiv aus Mitmusikern bleibt die Stimme das zentrale Element. Die Mischung aus modernem Folk, Pop und Post Rock präsentiert sich mal ausufernd sphärisch, mal treibend und Beat fokussiert, dann wieder ganz sanft und authentisch gefühlvoll, ohne im Kitsch zu enden.

 

Odeville

15:40 – 16:40 Uhr

Noch vor zwei Jahren galten Odeville als Geheimtip in der Hamburger Musikszene. 2017 sind die fünf Jungs aber schon eine feste Größe der Deutschsprachigen Indie-Kultur. Ihr aktuelles Album „Phoenix“ hatte einen beachtlichen Anteil an ihrem Erfolg. Songs wie „Leuchtreklamenpoesie“ oder „Lichtblick“ sind eingängige Radio-Singalongs, die sich nicht vor den üblichen Mainstream-Verdächtigen verstecken müssen. Odeville sind aber viel mehr als nur „Das nächste große Ding“ zwischen Bendzko und Giesinger. Mit ihrer überragenden Live-Präsens irgendwo zwischen Euphorie und Melancholie, Party und Post-Pop und einer gehörigen Portion Selbstironie ziehen sie jeden Zuschauer in ihren Bann. Die dreckige Gitarren und das sonnige Gemüt einer Beatsteaks- Show, die süßen Melodien und intelligenten Texte einer Element of Crime Platte, ein wenig Stadionrock à la Kings of Leon und ihre unnachahmliche Lausbubenattitüde machen jeden Gig der Band unvergesslich.

Ripe & Ruin

17:00 – 18:00 Uhr

„Like all good fruit the balance of life is in the ripe & ruin“

Von rasender Wut, über ohnmächtige Verzweiflung. Von unerfüllbaren Wünschen, zu meditativem Frieden.
Von statischer Stille, zu ekstatischem Tanz.

Ripe & Ruin destillieren ihre Songs aus der gesamten Vielfalt menschlicher Emotionen. Immer auf der Suche nach neuen Grenzen und dem was bleibt wenn man sie hinter sich lässt. Das Hamburger Rock-Trio setzt auf Authentizität. Roh, ungeschönt, greifbar. Ein Muss für alle Fans handgemachter Musik.

The Wake Woods

18:20 – 19:20 Uhr

Nach dem gefeierten Debütalbum aus 2015 („Heilige Madonna der 6 Saiten! Es gibt sie noch. Junge Rockbands, die genau wissen, wie man die Harfe bläst!“ – GrandGuitars), dem 2.Platz beim DEUTSCHEN ROCKPREIS und dem Support für DEEP PURPLE im Juli 2016 (DON AIREY: „Die Jungs spielen das richtige Zeugs – und das wirklich gut!“) nimmt die Band Kurs auf die nächste Runde. Das neue Album wird Anfang 2018 veröffentlicht. Zuvor wird die Aufzeichnung des Live Konzertes für den WDR ROCKPALAST im Oktober als Highlight gefeiert.

 

 

 

Horisont (SE) 19:45 – 20:45 Uhr

Dicke Schnurrbärte und enge Hosen… HORISONT aus Schweden schöpfen Inspiration aus der endlosen Quelle des Blues, oder zumindest dem Spirit des Blue Oyster Cult… Ihr Sound erinnert an den Anfang der 70er, als sich die Generation der 60er Jahre den sanften Hippie-Sound vornahm und ihn schwarz anmalte; als Hard Rock und Prog einen neuen Sound erschufen… Passend zum neuen Album, dass von der Presse übrigens durch die Bank weg gefeiert wird, haben sie einen weltweiten Vertrag bei Century Media unterzeichnet… Der weiteren Karriere steht also nichts im Weg…

 

The Vintage Caravan (IS)

21:15 – 22:15 Uhr

Mit einem Durchschnittsalter von grade mal 23 Jahren, zeigen die isländischen Classic Prog-Rocker von THE VINTAGE CARAVAN die Reife einer Band, die seit Jahrzehnten auf Tour ist. Bei ihrer ersten Festival-Show 2012 durften sie nur in Begleitung ihrer Eltern auftreten. Entsprechend war keiner der anwesenden Journalisten gewappnet für das folgende Spektakel.

Der Rest ist Geschichte… Ein Plattenvertrag bei Nuclear Blast, Festival-Shows in Wacken, Roskilde, Hellfest und Summer Breeze, sowie Touren mit Europe, Blues Pills, Grand Magus und Orchid… Wir freuen uns sehr, sie auf dem Rockspektakel begrüssen zu dürfen…

 

Blues Pills (SE)

22:45 – 23:59 Uhr

Nicht viele moderne Bands haben das Glück, einen so einzigartigen, unnachahmlichen Stil mitsamt so einer unglaublichen Stimme, ihr Eigen zu nennen. Und damit im Jahr 2017 einen wirklichen Hype zu erleben.

Die psychedelischen Sounds von BLUES PILLS erinnern an die guten 60er und 70er Jahre, mit all den Zutaten der damaligen Zeit… Ein Hauch Americana aus den 60ern, eine Prise Blues, einen ordentlich Schlag Rock’n’Roll und ein Schluck Soul wird in den wunderbaren Cocktail aus Sound gemischt, den wir BLUES PILLS nennen.

Mit ihrem neuen Album „Lady In Gold“ kommen sie als Headliner zu uns auf den Hamburger Rathausmarkt.

 

Und auch am Sonntag (10. Sept.) gibt´s was auf die Ohren:

Gold 13:00 – 13:40 Uhr

Lilian Gold singt und Florian Seyfarth spielt Gitarre. Zusammen sind sie Gold. Gold ist Soul, Blues und Funk, ein Glitzermeer der Gefühle.

Im Frühjahr 2017 begegneten sich Lilian und Florian auf einer Jamsession und stellten fest, dass sie musikalisch gut zusammenpassen. Lilians Texte handeln von Liebe und Leben und mit Florians grooviger Gitarre entstanden schnell die ersten gemeinsamen Songs und schon nach den ersten Gigs war klar, dass dieses Gold auf die Bühne gehört.

Die Beiden präsentieren ihre Musik sowohl im Duo als auch, je nach Situation, im Trio mit Percussion und als volle Band.

Alexander von Rothkirch – 14:00 – 14:40 Uhr

Ein Mann, eine Gitarre. Der Hamburger Singer/Songwriter Alexander v. Rothkirch kommt mit wenig aus, um zu begeistern. Tolle Songs, eine warme, dunkle Stimme, unverkennbares, perkussives Gitarrenspiel. Funk und Rock’n’Roll für die Hüfte, Balladen für die Seele.

Wie er selbst ist auch seine Musik voll Dynamik und positiver Energie, sodass das Publikum mit ihm warm ist, sobald er die Bühne betritt. Sympathisch, wortgewandt, authentisch, selbstbewusst, mitreißend, mal laut und rau, mal leise und seicht, mal solo, mal mit Band.

 

Better Than – 15:00 – 16:00 Uhr

Junger energiereicher Indierock und ausdrucksstarke deutsche Texte: Genau das vereinen die fünf Jungs von Better Than und erinnern dabei an den echten nahen Stil der alten Hamburger Schule. Mal kämpferisch und laut heraus, dann wieder gefühlvoll und bedacht: Im Mittelpunkt stehen die Emotionen. Eingebettet in frische Gitarrenklänge, konkrete Beats und schwebende Sounds berichtet die raue Stimme von Frontmann Phillip Scholz über alle Höhen und Tiefen auf der Suche nach sich selbst. Noch so jung, doch voller Euphorie für die Musik. Auf der Bühne entfacht Better Than ein Feuerwerk der Emotionen.

Port Joanna-  16:20 – 17:20 Uhr

Port Joanna bringen die gute alte Zeit des Funk, Soul und Rock zurück in die Clubs und Herzen dieser Welt. Ein Ort, an dem Musik noch lebendig und eine Gitarre noch eine Gitarre ist. Mal tanzbar, immer gefühlvoll, nie gekünstelt.

Wer Lust auf gute, handgemachte Musik hat, der sollte sich Port Joanna auf keinen Fall entgehen lassen. Angefangen als spontan zusammen gewürfelte Coverband, spielte die Band einige größere Auftritte in und um Hamburg. Dass sie nun auch mit den eigenen Songs zu überzeugen wissen, davon erzählen die Ohrwürmer in den Köpfen des Publikums, noch Tage nach den Shows.

Reggaedemmi – 17:40 – 18:40 Uhr

Reggaedemmi ist ein bunter Haufen aus der ganzen Welt, der sich in Hamburg über die Musik zusammengefunden hat. Von Haus aus nehmen die Jungs die meisten Dinge recht locker, die Musik dafür ganz schrecklich ernst.

Mit ihrer eigenen Musikmischung – zwischen Roots- Reggae, Dancehall und Uptempo-Ska bleibt nichts unangetastet – dank knackigen Bläsersätze, dumpfem Bass, sowie schweißtreibenden Rhythmen garantiert Reggaedemmi immer gute Stimmung.

Skaramanga – 19:00 – 20:00 Uhr

Eine dicke Portion Ska, gemixt im organisierten Chaos, entstanden aus dem kreativen Wahnsinn völlig unterschiedlicher Musikstile, schieben die zehn (Exil)-Hamburger bereits seit über 12 Jahren eine schwarz weiße Einheit schweißtreibender Upbeats vor sich her. Mittlerweile angekommen auf den Bühnen dieser Republik, nehmen Skaramanga ihre Zuhörer mit auf eine Reise durch die Welt einer der urbansten Musikstile unserer Zeit. Mit der Lizenz zum Tanzen wird spätestens nach den Eigeninterpretationen bekannter Klassiker der Hosenzwang gänzlich aufgehoben. Lady´s and Gentleman, boys and girls Skaramanga is back in town ! Ein echtes Muss vom Musikliebhaber bis zum Punk in Nadelstreifen!

Dubtari – 20:30 – 22:00 Uhr

Nach mittlerweile 20 Jahren Bühnenerfahrung und fünf Alben, haben sich DUBTARI zu einer festen Größe in der deutschen Reggae- und Ska-Szene gemausert.

Während Ska und Reggae bis heute die musikalische Basis der Band geblieben sind, fanden im Laufe der Jahre auch immer mehr Musikstile wie z.B. Dancehall, Dub, Latin, HipHop, Drum’n’Bass und Rock ihren Weg in die Stücke. Das Ergebnis ist der unverkennbare und trotzdem abwechslungsreiche dubtari-Sound, der durch deutsche, spanische und englische Vocals von Frontfrau Quiandra und Frontmann Marcophone komplettiert wird. Dubtari nennt diese einzigartige Mischung Intercontinental-Offbeat.

Weiterführende Links: rockspektakel.de und facebook.com/rockspektakel.de

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