Ausschreibung fördert Diskurse privater und öffentlicher Bildungseinrichtungen:

Gute Schule – guter Preis!

Die Zeichenklasse der Friedrich-Ebert-Schule von 1930 konnte sich um den Schulpreis noch nicht bewerben. (Foto: Kurt Foige, 1930; Festschrift ZEITWENDE).

Der Deutsche Schulpreis der Bosch-Stiftung will Schulen anregen, auch mal die großen Räder zu drehen und Fragen zu stellen. Nun läuft die Ausschreibung für 2019.

In der Mitteilung heißt es:

„Die Bewerbungsrunde für den Deutschen Schulpreis 2019 hat begonnen. Bis zum 15. Oktober können sich allgemeinbildende und berufliche Schulen bewerben.

Allgemeinbildende und berufliche Schulen in öffentlicher oder privater Trägerschaft in Deutschland sowie Deutsche Auslandsschulen können sich für den Deutschen Schulpreis 2019 bewerben. Die Bewerbungsfrist für den mit insgesamt 270.000 Euro dotierten Wettbewerb endet am 15. Oktober 2018.

Von allen Bewerberschulen wählen die Auswahlgremien – bestehend aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern – die Schulen aus, die im Januar und Februar 2019 von Juryteams besucht und begutachtet werden. Danach nominiert die Jury des Deutschen Schulpreises bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2019.

Auch im dreizehnten Wettbewerbsjahr des Deutschen Schulpreises sind die sechs Qualitätsbereiche die bewährte Grundlage für Bewerbungen: Leistung; Umgang mit Vielfalt; Unterrichtsqualität; Verantwortung; Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner; Schule als lernende Institution.

Die Schulen sind aufgerufen, in der Bewerbung den Schwerpunkt auf eine individuelle Herausforderung oder eine „große Frage“ der Schule zu legen. Das kann eine gesellschaftliche (zum Beispiel die Integration von Schülerinnen und Schülern mit Fluchterfahrung), eine lokale (zum Beispiel Schule als Lern- und Lebensort im Stadtteil) oder eine pädagogische Herausforderung (zum Beispiel die Etablierung von jahrgangsübergreifendem Unterricht) sein. So haben Schulen die Möglichkeit zu zeigen, wofür sie stehen und welche Antworten sie auf aktuelle Herausforderungen oder Fragen gefunden haben.

Vier Regionalteams sind Ansprechpartner für alle Schulen, die sich beim Deutschen Schulpreis bewerben möchten. Sie unterstützen beim Bewerbungsprozess, indem sie Beratungsgespräche und fachliches Feedback zu Schulentwicklungsprozessen für Schulleitungen und Lehrkräfte anbieten.

Beratungsworkshops des Regionalteams West:

  • 02.07.2018: Beratungsworkshop „Meine Schulpreisbewerbung – Ein Instrument zur Schulentwicklung“
    Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster, Preisträgerschule 2018
  • 23.08.2018: Beratungsworkshop „Meine Schulpreisbewerbung – Ein Instrument zur Schulentwicklung“
    Grundschule Gau-Odernheim, Preisträgerschule 2013
  • 10.09.2018: Beratungsworkshop „Meine Schulpreisbewerbung – Ein Instrument zur Schulentwicklung“
    Erich-Gutenberg-Berufskolleg in Köln, Top 50-Schule

Alle Schulen, die ihre Bewerbung abgeschlossen haben, werden vom zuständigen Regionalteam zu einem Bewerberforum eingeladen. Eine Einladung geht Ihnen nach dem 15. Oktober 2018 zu.

Termine für die Bewerberforen:

  • Nord: 05.11.2018 an der Gesamtschule Bremen-Ost
  • West: 05.11.2018 an der Matthias-Claudius-Gesamtschule Bochum
  • Ost: 06.11.2018 am Leonardo Da Vinci Campus Nauen
  • Süd: 09.11.2018 an der Montessori Fachoberschule München“

Quelle: Robert Bosch Stiftung /  www.ganztagsschulen.org

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