Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie

Mach das Stadt-Bild!

Foto: Georg Koppmann

künstlerischen Aspekten festzuhalten, ist eine Kunst für sich. Nun läuft wieder eine Ausschreibung um diese zu würdigen …

Im Herbst 2018 wurde mit dem „Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie“ von der Stiftung Historische Museen Hamburg und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen ein neuer Fotopreis aus der Taufe gehoben. Der Preis ist nach dem Hamburger Fotografen Georg Koppmann (1842-1909) benannt, der Ende des 19. Jahrhunderts Hamburgs Entwicklung zur Großstadt kontinuierlich dokumentiert hat.

In Form eines Stipendiums in Höhe von 8.000 Euro wird der Fotopreis jährlich für eine künstlerisch-dokumentarische Auseinandersetzung mit dem Stadtbild Hamburgs und seinen Veränderungen vergeben und richtet sich an professionelle Fotografinnen und Fotografen bzw. an Absolventen von Fotostudiengängen an Hochschulen, Universitäten und Akademien. Das jeweilige Projekt soll eine eigenständige fotografische Perspektive auf die Stadt Hamburg als Lebensraum und Wohnort einer vielfältigen Stadtgesellschaft dokumentieren und sich mit ihren verschiedenen Veränderungsprozessen auseinandersetzen.

Noch bis zum 31. November 2020 können Fotografinnen und Fotografen ihre Projektideen für das Stipendium des Jahres 2021 einreichen. Die Stipendienzeit beginnt mit der Verkündung der Juryentscheidung Ende Januar 2021 und läuft bis zum Juli des nächsten Jahres. Die Stipendiatin bzw. der Stipendiat sollen sich zur Realisierung ihres Projekts mehrere Wochen in Hamburg aufhalten. Die Ergebnisse werden nach Abschluss des Projekts auf der Webseite der Stiftung Historische Museen Hamburg und in Form einer gedruckten Broschüre präsentiert.

Sämtliche Informationen zum Bewerbungsverfahren finden sich unter: shmh.de/georg-koppmann-preis

Mit dem „Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie“ dieses Jahres wurde der Fotograf Robin Hinsch ausgezeichnet. Unter dem Titel „Der Mechanismus“ hat er sich mit dem Stadtgebiet im Hamburger Osten auseinandergesetzt, das sich von den Deichtorhallen bis zum Kraftwerk Tiefstack erstreckt. Diesen Teil der Stadt, der lange Zeit eher im Schatten der öffentlichen Wahrnehmung stand, ist mit dem Senatskonzept „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ in den Blick genommen worden. Das Areal steht in den kommenden Jahren vor tiefgreifenden Veränderungen, mit denen dieser Stadtraum als lebenswerter Ort zum Arbeiten, für die urbane Produktion und zum Wohnen weiterentwickelt werden soll. Robin Hinsch hat die unterschiedlichen Facetten dieses Stadtgebiets aus einer persönlichen Perspektive festgehalten, um durch einen bewusst künstlerischen Blick eine neue Sicht auf diesen Teil der Stadt zu ermöglichen. Über seine Arbeit an dem Projekt „Der Mechanismus“ hat der Fotograf in einem Interview berichtet, dass ich Ihnen anbei zusende. Einen Überblick zu seinem Projekt finden Sie unter: https://shmh.de/de/fotopreis-robin-hinsch.

Der „Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie“ wird vergeben von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Kooperation mit der Stiftung Historische Museen Hamburg.

Zum Bewerbungsverfahren:

Gesucht wird eine Fotografin/ein Fotograf, deren herausragende Arbeiten und eine interessante Projektidee ihn bzw. sie zur Stipendiatin/Stipendiat qualifizieren.

Folgende Unterlagen müssen innerhalb des Bewerbungszeitraums bis zum 31. November 2020 eingereicht werden: eine Projektskizze über ein selbst gewähltes, künstlerisch-dokumentarisches Thema, das die Bewerberin/der Bewerber in Hamburg fotografisch verwirklichen möchte (ca. 1-2 Seiten);  5-10  Bilder, die die Projektidee verdeutlichen können (jpg, lange Seite 2500 px);  Lebenslauf mit Ausstellungen, Publikationen, Auszeichnungen.

 

Bewerbungsunterlagen per E-Mail oder per Post an: Stiftung Historische Museen Hamburg / Museum der Arbeit; Stefan Rahner; Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Wiesendamm 3, 22305 Hamburg, stefan.rahner@mda.shmh.de

Die Jury

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Präses der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen; Dipl.-Ing. Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg; Prof. Dr. Hans-Jörg Czech, Direktor und Vorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg; Stefanie Grebe, Leiterin des Fotoarchivs Ruhr Museum Essen; Anna Gripp, Chefredakteurin der Zeitschrift PHOTONEWS; Prof. Vincent Kohlbecher, Professor für Fotografie an der HAW Hamburg; Stefan Rahner, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Museum der Arbeit, Stiftung Historische Museen Hamburg

Quelle: Stiftung Historische Museen Hamburg

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