Die Harburger Herzblatt-Kolumne

Tschüss 2025, hallo Zukunft!

Clara Klatsch hat wieder genau hingehört ...

Meine Lieben, schnallt euch an! Wir haben es fast geschafft. Das Jahr 2025 packt seine Koffer, und was für ein Jahr das war! Wenn ich zurückblicke, fühle ich mich ein bisschen wie nach einer Fahrt mit der S5 zur Rushhour: ordentlich durchgeschüttelt, leicht verschwitzt, aber am Ende doch irgendwie am Ziel angekommen.

Hinter uns liegen zwölf Monate voller Schlagzeilen, die uns Harburger mal zum Lachen, mal zum Toben und mal zum Weinen gebracht haben. Werden wir 2025 als das Jahr der digitalen S-Bahn-Geister in Erinnerung behalten? Als das Jahr, in dem Züge auf den Anzeigen schneller überholten als in der Realität? Oder als das Jahr, in dem wir lernten, dass Staubpartikel in Heizungsrohren mächtiger sein können als jeder Wintereinbruch?

Ganz ehrlich: Trotz aller Aufreger über Parkplatznot, kalte Heizungen oder den Kita-Skandal, der uns alle schockiert hat, bleibt bei mir vor allem eines hängen: Das Harburger Herz lässt sich nicht unterkriegen.

Ich denke an die Abende auf dem Weihnachtsmarkt, an das gemeinsame Singen auf dem Rathausplatz, bei dem wir alle für einen Moment die Welt um uns herum vergessen haben. Ich denke an die kleinen Momente beim Bäcker, die uns gezeigt haben, dass Menschlichkeit in unserem Bezirk keine Floskel ist, sondern gelebt wird. Das ist die Energie, die ich mit rübernehme nach 2026!

Und schauen wir mal nach vorn: Das Versprechen vom Zukunftsbahnhof steht im Raum. Ein moderner, schönerer Bahnhof Harburg ist für uns Pendler fast wie ein Sechser im Lotto – nur hoffentlich mit einer höheren Gewinnchance. Ich bin neugierig, ob die Architekten und Planer wirklich halten, was sie versprechen. Wir werden ihnen jedenfalls ganz genau auf die Finger schauen, darauf könnt ihr euch verlassen!

Mein Vorsatz für das neue Jahr? Weniger über den Schienenersatzverkehr meckern (na gut, versuchen kann man es ja mal) und noch mehr von den Geschichten erzählen, die Harburg so besonders machen. Wir sind rau, wir sind direkt, aber wir halten zusammen.

Also, meine Lieben: Schnappt euch ein Glas Sekt, blickt stolz auf das Erreichte zurück und lasst uns 2026 mit dieser typischen Harburger Mischung aus Neugier und Tatendrang begrüßen. Wir sehen uns im neuen Jahr – hoffentlich pünktlich und mit warmen Füßen!

Guten Rutsch, Harburg!

Eure Clara

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