Archäologisches Museum forscht zum Entenuniversum:

Die Kunst von Entenhausen

Sensationsfund: Lebegern Donald Duck hatte Zeit seines Lebens eine umfängliche Kunstsammlung aufgebaut. (Foto: Peet Behm)

Donald Duck als Kunstmäzen? Dafür hat ihm wohl jeher das nötige Kleingeld gefehlt. Aber ob man es glaubt oder nicht: Kenner sprechen gar von einem Donaldismus. Und in Harburg geht man dem in Kürze auf den Grund.

In der Pressemitteilung des Archäologischen Museums Hamburg heißt es:

„Im Rahmen der Sonderausstellung „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ bietet das Archäologische Museum Hamburg eine spannende Vortragsreihe an, die sich mit den neuesten Forschungsergebnissen aus dem Entenuniversum beschäftigt. Am 20. Dezember, um 18:00 Uhr, stellt Andreas Platthaus, Ehrenmitglied der D.O.N.A.L.D. und Erforscher der Ästhetik in Entenhausen, das Kunstverständnis der Familie Duck vor. Dabei zeigt er die Kunstgeschichte aus Entenhausener Perspektive.

Eine der vermutlich kuriosesten Vereinigung in der Bundesrepublik ist wohl die „Deutsche Organisation der nichtkommerziellen Anhänger des lauteren Donaldismus“, kurz D.O.N.A.L.D. genannt. Die Familie Duck und die Welt, in der sie leben, liegt den Donaldisten besonders am Herzen. Die Person Donald Duck, sein Leben und seine Schicksalsschläge, seine Niederlagen und seine Erfolge stehen im Mittelpunkt ihres Interesses. Pflege und Förderung donaldistischen Sinn- und Gedankengutes und deren Verkündung in allen Bereichen der Gesellschaft haben sie zu ihrem Ziel erklärt. Der Referent, Andreas Platthaus, ist Ehrenmitglied der D.O.N.A.L.D. sowie Erforscher der Ästhetik in Entenhausen und gleichzeitig Redakteur im Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ („FAZ“). In Deutschlands wichtigster Tageszeitung hinterlässt er immer wieder „donaldistische“ Spuren. Ebenso bereichert mit seinen Beiträgen das Vereinsblatt „Der Donaldist“, wo Experten die onomatopoetischen Äußerungen („krächz“, „würg“, „schnurch“) der anthropomorphen Tiergestalten analysieren oder mit wissenschaftlicher Akribie nahe liegenden Fragen nachgehen – etwa warum Enten nur in Entenhausen, nicht aber in der realen Welt Zähne haben.

In seinem Vortrag im Archäologischen Museum Hamburg wird er am 20. Dezember, um 18:00 Uhr darüber sprechen, was in Entenhausen an den Wänden hängt. Eine Anmeldung zu der Vortragsveranstaltung ist erforderlich unter 040/42871-2497. Der Vortrag findet im Theatersaal des Museums am Museumsplatz 2 statt.

Im Archäologischen Museum Hamburg sind im Rahmen der Ausstellung „DUCKOMENTA – MomEnte der Weltgeschichte“ noch bis zum 4. Februar 2018 mehr als 200 Kunst-Klassiker aus allen Epochen, wohlvertraut und doch gänzlich neu, zu sehen.“

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.duckomenta.com und www.amh.de.

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