Meine Lieben, schnallt euch an! Ich gebe zu, diese Woche ist mein Herz nicht nur vor Aufregung, sondern auch vor Kälte ein bisschen schneller geschlagen. Denn während wir über Glühwein reden, sitzen Hunderte unserer Harburger Nachbarn im Kalten!
Die Meldungen der letzten Tage sind ein Schlag ins Gesicht der Gemütlichkeit: Ausgefallene Gasheizungen in Harburg-Mitte, Eißendorf, Heimfeld!
Und die Begründung des Netzbetreibers ist so verrückt, dass sie schon wieder typisch Harburg ist: Es sind feine Staubpartikel, die sich in den Gasleitungen ansammeln und dafür sorgen, dass der Kessel streikt. Staub! Ein unsichtbarer, mikroskopisch kleiner Gegner legt große Teile unseres Bezirks lahm.
Das ist der wahre Horrorfilm des Spätherbstes: Du stehst morgens auf, willst dich duschen, und das Wasser bleibt kalt. Du drehst die Heizung auf, aber die Wohnung bleibt ein Eispalast. Und das Schlimmste: Du weißt nicht, wann der Spuk vorbei ist, während der Sprecher der Hamburger Energienetze keine genauen Zahlen nennen kann, aber versichert, dass das Netz „stabil“ sei.
Stabil, aber kalt! Das ist ein Widerspruch, der uns Harburger auf die Palme bringt!
Ich denke an die älteren Menschen in den Hochhäusern, wie uns ein besorgter Bewohner aus der Lühmannstraße berichtet hat. Sie sind auf diese Wärme angewiesen! Das ist nicht nur unbequem; das ist in dieser Jahreszeit eine Frage der Fürsorge und der schnellen Hilfe!
Wir haben in Harburg schon so viel erlebt, aber dass wir von einem Heizungs-Debakel heimgesucht werden, weil winzige Staubpartikel in den Rohren herumtanzen, das ist eine neue Stufe der Absurdität. Man fragt sich: Hat die S-Bahn-Digitalisierung jetzt auch auf die Gasleitungen übergegriffen?
Was wir jetzt brauchen, ist keine Entschuldigung, sondern klare Kommunikation und schnelle Lösungsvorschläge. Wenn Experten schon raten, spezielle Filter in die Heizungsanlage einzubauen, dann muss das von politischer Seite her mit vollem Tempo unterstützt werden!
Dieser kalte Schock in Harburg erinnert uns daran, wie schnell unsere Alltagssicherheit ins Wanken gerät. Es ist ein Aufruf an uns alle, nicht wegzuschauen. Wer friert, braucht Hilfe, und wer friert, hat ein Recht auf eine Entschädigung und vor allem auf eine schnelle Reparatur!
Also, liebe Harburger: Ich wünsche allen Betroffenen schnellstmöglich wieder warme Füße und heißes Wasser. Und an die Verantwortlichen: Gebt Gummi! Lasst uns diese unsichtbare Kältefront gemeinsam besiegen! Denn unser Harburger Herz mag heiß sein, aber unsere Wohnungen sollten es auch sein!
