Die Kolumne von Sophie Selbst-Zweifel

Hobbyistin

Foto: hl

Mein Name ist Sophie und ich bin Denkerin. Ich hätte gerne eine Lobby für das Vergnügen.

Mein Anliegen: Es möge sich nicht nur auf die Freizeit beschränken, sondern auch auf die Arbeit erstrecken, weil ich es schade finde, wenn die Freude an einer bestimmten Beschäftigung ein Schattendasein am Rande des Alltags fristet, das sogenannte Hobby.

Abgesehen von einigen Menschen, die ihre Berufung gefunden haben und genau das tun, was ihren Neigungen und Interessen entspricht oder immerhin größtenteils entgegenkommt, teilen wohl die meisten Menschen ihr Leben in Arbeit und Freizeit ein. Unfrei nach dem Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Von Klein auf lernen wir, dass wir nicht tun können, wozu wir Lust haben, sondern was uns vorgegeben wird. Interessen, Begabungen und Motivation verkümmern bei der Anleitung zum Erwachsenwerden.

Und weil ich denke, dass das Ressourcenverschwendung ist, gründe ich im Geiste eine Interessengemeinschaft für Möchtegerns, die die Arbeitswelt erobern wollen.

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