Kultur, Politik und Verwaltung im Bezirk:

Highlight 10. Meridian

Erfährt, so Harburgs FDP, durch den 10. Meridian gesteigerte Aufmerksamkeit: der Winterhuder Marktplatz. (Foto: BSU)

Was tut sich in Harburgs Kulturpolitik? Wir halten auf dem Laufenden …

Die FDP sieht den 10. Meridian – also Längengrad – als Kulturereignis. Daher stellte sie für einen möglichen kommenden Kulturausschuss jetzt einen Antrag (Drucksache 21-0121), in dem sie feststellt, „der zehnte Meridian verläuft auch durch Harburg“.

Daraus folgert sie: „Der zehnte Meridian sticht in Langenhorn in die Stadt, er überwindet den Flughafen, durchschneidet die Alster und die Mönckebergstraße und trifft in der Hafencity das Maritime Museum. Genau dort soll es eines Tages eine Messingmarkierung geben, um sichtbar zu machen, dass man sich spannenderweise mitten auf dem zehnten Längengrad befindet. Natürlich bricht dieser Längengrad nicht nördlich der Elbe ab, er führt auch durch Harburg, in Rönneburg verlässt er die Stadt nämlich wieder. An mehreren Orten in Hamburg befinden sich bereits Denkmäler, wie zum Beispiel auf der Kennedybrücke und in der Mönckebergstraße. Am Winterhuder Marktplatz befindet sich ebenfalls eine Markierung. Um dem Bezirk Harburg ein weiteres Highlight hinzuzufügen, soll es auch hier ein Denkmal für den zehnten Längengrad geben. Dadurch wird Harburg in eine Liste von Meridiandenkmälern aufgenommen und erhält gesteigerte Aufmerksamkeit.

Die Verwaltung wird aufgefordert zu prüfen, inwiefern der zehnte Meridian in Harburg, an einer geeigneten Stelle, als Denkmal sichtbar gemacht werden kann. In dem für Kulturthemen zuständigen Ausschuss soll bis spätestens 31. Januar 2020 berichtet werden.“

Die Linke hingegen fragt in einer kleinen Anfrage die Bezirksverwaltung, wie es um den jährlichen Angleich der Stadtteilkulturmittel stünde (Drucksache 21-0122). „Seit 2018 erhöht der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg die Mittel für Stadtteilkultur jährlich um 1,5 Prozent mit der Begründung, jährliche Kostensteigerungen zumindest in Ansätzen auszugleichen. Diese Gelder sind auch an den Bezirk Harburg geflossen.“

Daher fragt sie,

Sind diese Mittel zum Ausgleich inflationärer Kostensteigerungen im Bezirk Harburg an Kulturschaffende weitergegeben worden? Wenn nein, warum nicht?

  1. Sind insbesondere die mit Festbetrag finanzierten sogenannten „institutionellen Förderungen“ automatisch um 1,5% erhöht worden?
    1. Wenn ja, in gleichem Maße (also an alle institutionell Geförderten) oder unterschiedlich verteilt?
    2. Wenn ja, bitte mit Aufschlüsselung der erhöhten Fördersummen.
    3. Wenn nein, warum nicht?
    4. Wenn in Bearbeitung, bitte mit Zeitrahmen der Umsetzung und des Geldflusses sowie Angabe der angedachten Förderzahlen (in % und Realsummen).
  2. Ist geplant, diese Erhöhungen wie vom Senat beabsichtigt jährlich und automatisiert weiterzugeben?
    1. Wenn nein, warum nicht?
    2. Wenn nein, was ist dann mit den jährlich erhöhten Mitteln angedacht?“

Eine Antwort wird binnen wenigen Tagen zu erwarten sein.

Quelle: sitzungsdienst-harburg

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