Deutscher Musikrat startete Ausschreibung für freischaffende Musikkünstler*innen

3800 Stipendien!

Foto: hornistjj / Pixabay

Sagenhafte 3.800 Stipendien zu 5.000 Euro – also fast 20. Mio Euro! – schreibt der Deutsche Musikrat aktuell für Alte, Neue, klassische Musik und Jazz aus.

Am vergangenen Donnerstag, 20. Januar 2022 startete die Bewerbungsphase für das Stipendienprogramm 2022 des Deutschen Musikrates. Bewerbungsberechtigt sind neben Musikerinnen und Musikern auch Dirigentinnen und Dirigenten, Komponistinnen und Komponisten sowie  Masterabsolventinnen und -absolventen der Abschlussjahrgänge 2019/20/21. Das Programm ist genreübergreifend angelegt, es schließt Schaffende der zeitgenössischen und Alten Musik, der klassischen und Neuen Musik, aus dem transkulturellen Sektor und dem traditionellen bis modernen Jazz ein. Für das vierte Programm im Rahmen von NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien steht dem Deutschen Musikrat insgesamt ein Volumen von 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Stipendienprogramm 2022 des Deutschen Musikrates entstand aufgrund der großen Nachfrage des Stipendienprogramms Klassik 2021 im Rahmen von NEUSTART KULTUR. „Wir freuen uns sehr, nun auch Musikschaffende zu unterstützen, die zum Beispiel aus dem Jazz kommen oder als Dirigentinnen und Dirigenten arbeiten. Dies ist umso wichtiger, da die Planbarkeit des Konzertbetriebes genreübergreifend weiterhin kaum gegeben ist. Täglich müssen wieder Konzerte und Veranstaltungen abgesagt werden oder ohne Publikum stattfinden. Viele Künstlerinnen und Künstler können ihre Berufe seit nunmehr fast zwei Jahren kaum noch ausüben und ihre Lebensgrundlagen brechen zunehmend weg. Wir sind dankbar, hier im Rahmen von NEUSTART KULTUR erneut unmittelbar helfen zu können“, sagt der Geschäftsführer der Deutscher Musikrat gGmbH, Stefan Piendl.

Insgesamt werden rund 3800 Stipendien in Höhe von je 5.000 Euro an freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler vergeben. Die Stipendien sollen unter anderem die Möglichkeit bieten, neue Programmkonzeptionen zu entwickeln, etwa durch Erweiterung des Repertoires und entsprechender Recherche, die auch und gerade den Bedingungen der Pandemie entgegenkommen. Außerdem kann das Vorhaben der Aneignung neuer Techniken und Arbeitsweisen oder der Anpassung der eigenen Arbeit an die Anforderungen der Digitalisierung dienen. Nähere Informationen finden Sie hier

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