Museum bittet eingewanderte Hamburger um Unterstützung

Der Mensch ist Migrant

2 Millionen Jahre Migration als Vorher-Nachher-Show. (Bild: AMH)

Migration ist ein aktuelles Thema. War es aber schon immer, sagen die Archäologen und starten nun einen außergewöhnlichen Aufruf.

In der Pressemitteilung des Archäologischen Museums Hamburg heißt es:

 „Zwei Millionen Jahre Migration“ ist der Titel der Sonderausstellung, die das Archäologische Museum Hamburg vom 13. April bis 2. September 2018 zeigen wird. Die Vorbereitungen zur neuen Ausstellung laufen im Museum schon auf Hochtouren. Nun bitten die Ausstellungsmacher die Hamburger um Unterstützung.

Die aktuelle Einwanderung von Menschen aus Afrika und Westasien nach Europa löst umfassende Debatten aus und wird die europäischen Gesellschaften über Jahre hinaus begleiten. Menschen waren aber zu allen Zeiten mobil. Die Ausstellung „Zwei Millionen Jahre Migration“ verdeutlicht mit einem Blick in unsere früheste menschliche Entwicklungsgeschichte, dass Mobilität und Migration selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind. Die Spurensuche im Museum führt von den Wurzeln des Menschen in Afrika über Asien bis nach Europa und geht dabei besonders diesen Fragen nach: Wie begann die Reise des Menschen, welche Ursachen, Mechanismen und Auswirkungen stehen hinter dem Phänomen der Migration?

Zur Vorbereitung der Ausstellung bittet das Museum nun um Portraits von Neu-Hamburgern und Hamburgern mit Migrationshintergrund in der ersten, zweiten und dritten Generation. Willkommen sind Beiträge in jeder Sprache und von Teilnehmern aller Altersgruppen. Der eingesandte Beitrag sollte etwa die Länge von einer Din A4-Seite haben. Wer lieber auf digitalem Wege mitmachen möchte, kann auch einen Video-Beitrag einreichen. Ausgewählte Beiträge sollen später in die Ausstellung integriert werden. Dabei interessieren sich die Ausstellungsmacher besonders dafür, was die Themen Kultur, Heimat oder Herkunft für die Neu-Hamburger bedeuten und welche Gründe sie nach Hamburg führten. Das Museum freut sich auf viele Beiträge, die per E-Mail an lisa.hansen@amh.de geschickt werden können.“

Quelle:  amh.de

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