Die Feiertage stehen vor der Tür, aber wer will schon nur zu Hause rumsitzen? Das Museum im Marstall in Winsen an der Luhe liefert den perfekten Tipp: eine Sonderausstellung, die Kunstgeschichte und lokale Identität zusammenbringt.
Ein energiegeladener Spaziergang durch 150 Jahre Winsener Kunst – inklusive Spurensuche durch die Stadt! Winsen an der Luhe ist mehr als eine malerische Fachwerkstadt am Wasser. Sie war und ist ein Magnet für Kreativität! Genau das beweist die aktuelle Sonderausstellung „Mit Pinsel, Stein und Stift – Künstler im Raum Winsen“ im historischen Museum im Marstall.
Ein Muss für alle, die in der Weihnachtszeit und danach mal den Kopf freibekommen wollen: Bis zum 8. März 2026 werden hier über 40 Künstler*innen präsentiert, die sich vom Winsener Schloss, der Luheinsel oder der umliegenden Landschaft inspirieren ließen.
Das Tolle an dieser Schau ist die unglaubliche Vielfalt – man sieht förmlich, wie kreativ die Luft in Winsen sein muss! Allein das Winsener Schloss, das beliebteste Motiv schlechthin, wird in unzähligen Blickwinkeln gezeigt.
Da ist der expressionistische Pinselstrich von Ernst Odefey, der dem Schloss eine neue Dynamik verleiht, während Malende wie Christian Probst oder P. Zühlke es in feinsten Details festhielten. Für alle Fans der modernen Kunst gibt es die abstrakte Interpretation von Brigitte Kranich. Es ist ein faszinierendes Spiel mit Perspektiven: Das Stadtbild, wie wir es kennen, wird durch impressionistische und expressive Darstellungsweisen komplett neu aufgerollt.
Ob Sie nun das nahezu leuchtende Ölgemälde „Brackeler Tonwerk“ von Margarete Schneefus entdecken oder die expressiven Abendhimmel von Richard von Vegesack – die vier Abteilungen (Winsen, Landschaft, Portrait, Architektur/Skulptur) bieten garantiert ein neues Lieblingsbild!
Die Ausstellung zieht einen eleganten Bogen über 150 Jahre Kunst in der Region. Aber das Museum im Marstall bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Der aktuelle Kunst-Leistungskurs des Gymnasiums Winsen ist mit einem eigenen Bereich vertreten. So sehen wir, wie die Kunsttradition der Stadt bis in die Gegenwart fortgeführt wird – da lacht das neugierige Herz!
Besonders charmant: Viele Skulpturen, die in der Pressemitteilung erwähnt werden, befinden sich gar nicht im Museum! Mit einem Plan können Besuchende selbst auf Entdeckungsreise durch die Stadt gehen und die Winsener Kunstwerke in situ bestaunen. Die St.-Marien-Kirche mit ihren Fensterbildern ist hierbei ein markanter Ankerpunkt. Das ist der perfekte Vorwand für einen winterlichen Spaziergang in der Weihnachtszeit!
Die Ausstellung „Mit Pinsel, Stein und Stift – Künstler im Raum Winsen“ läuft noch bis zum 8. März 2026 im Herzen der Stadt, dem Museum im Marstall. Es ist die ideale Flucht aus der Weihnachtshektik, denn das Museum hat zwischen den Jahren geöffnet. Die regulären Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr, wobei an Heiligabend (24.12.), den beiden Weihnachtsfeiertagen (25.12.), Silvester (31.12.) und Neujahr geschlossen bleibt.
Wer die Kunst vertiefen möchte, kann individuelle Führungen anfragen. Oder Sie nehmen an der öffentlichen Führung am Samstag, dem 27. Dezember, teil (Kosten: 6 €). Ein Vortrag über den Maler und Grafiker Arthur Illies ergänzt das Programm am Sonntag, dem 1. März (Kosten: 5 €). Der normale Eintritt für Erwachsene kostet 3 €, wobei Kinder bis 18 Jahre sowie Mitglieder des Heimat- und Museumsvereins freien Zugang zu allen Angeboten haben.
Alle weiteren Informationen zur Ausstellung und den genauen Standorten der Skulpturen finden Sie unter www.museum-im-marstall.de. Museum im Marstall | Schloßplatz 11 | 21423 Winsen (Luhe)
