Die Kolumne von Sophie Selbst-Zweifel

Visionärin

Foto: Sonja Alphonso

Ich nenne mich Sophie und ich bin Denkerin.

Gerne wäre ich von Beruf Tagträumerin, dabei kommen mir die besten Ideen nachts.

Als passionierte Visionärin bekomme ich solche Widersprüchlichkeiten gut unter einen Hut.

Ich habe eine tolle Vorstellung davon, wie die Welt eine bessere wäre. Allerdings will ich auch nicht alles ummodeln, denn missionarischer Eifer richtet historisch gesehen mehr Schaden und Unheil an, als von Nutzen zu sein.

Deshalb spreche ich in meinem Fall lieber von Sendungsbewusstsein. In dem Maße, in dem ich der Welt gut tue, wird sie besser. Natürlich glaube ich, dass es vorteilhaft wäre, wenn alle an einem Strang ziehen würden. Etwa, wenn es um den Erhalt unseren Planeten geht oder um Menschenrechte für ALLE.

Ich glaube auch, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen bessere Bedingungen schaffen würde. Dann könnten die Menschen tun, was an Wollen und Können in ihnen angelegt ist. Soziale Wesen voller kluger Einfälle von allgemeinem Nutzen.

Manche mögen sich fragen, ob ich hinter dem Mond lebe mit meinen Vorstellungen von einer gerechteren Welt. Denen sage ich: Nein, ich stehe mit beiden Beinen auf der Erde, aber ich bin von übermorgen!

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