Initiative SuedKultur lädt am 20. Oktober zum 8. Mal zur Music-Night

Der bunte Sound Harburgs

Keine Angst: die kommen nicht zum G20-Gipfel sondern zur SuedKultur Music-Night: Kid Harlequin aus den Niederlanden. (Foto: Bart Notermans)

Das kann passieren, wenn Ideen fruchtbar wachsen: die Kulturinitiative SuedKultur lädt am 20. Oktober zur nunmehr 8. SuedKultur Music-Night und garantiert: das Programm schafft niemand!

Weithin sichtbar wird dieses Jahr das pinkene Plakat sein, dass sich von seinen Vorgängern deutlich abhebt. Und obwohl fast alle Locations  zu Fuß, per Rad oder Bus & Bahn leicht zu erreichen wären – mehr als 40 Live-Acts mit über hundert Musiker*innen kriegt man kaum unter einen Hut. Aber all das gibt es für einen einmaligen Obolus von 5,- € im ersten Club und die Reise durch das musikalische Harburg kann starten!

Bei den Locations ist von A wie „Akademie“ im Hafen bis Z wie „zur Stumpfen Ecke“ im Seeveviertel ebenso alles dabei wie musikalisch von Klassik bis Punk. Es ist und bleibt die große Leistungsschau, was im Süden musikalisch geht. Wer immer schon mal Kneipe, Speicher, Kirche oder Bistro besuchen wollte, sich vielleicht bisher einfach nicht zu Bach oder Beat durchringen konnte – wenn nicht bei der Music-Night, wann dann?

Music-Night-Projektler Heiko Langanke: „Es fing als Idee an und macht nach acht Jahren allen immer mehr Spaß. Dieses Jahr ist natürlich das temporäre Kulturprojekt „3falt“ in der Neuen Straße dabei. Aber auch der Speicher am Kaufhauskanal wartet mit hochwertigem Klassik-Klavier auf. Schön ist endlich auch den reellen Brückenschlag nach Wilhelmsburg mit der Deichdiele vollzogen zu haben wie auch das Café Refugio und selbst die Marmstorfer Auferstehungskirche zu rocken.“ Möglich wiederum ist die Music-Night nur durch das langatmige Engagement der Eisenbahnbauverein Genossenschaft. Dieses Jahr stemmen den Rest an Werbekosten der Verfügungsfonds „soziale Stadt“ des Stadtentwicklungsgebiets „Eißendorf-Ost“ als auch die Getränkesponsoren Warsteiner Brauerei und Flora-Power.

„Die meisten Acts sind wirklich aus der Region und rocken für die Region“, so Langanke zu den Inhalten. „Das Potential unserer kreativen Nachbarschaft scheint fast unerschöpflich. Aber selbst aus Berlin, den Niederlanden und England finden sich Acts, die längst heiß darauf sind, den Süden der Elbe akustisch zu fluten!“

Die Music-Night wird Anfang Oktober per Plakaten und Programmflyer zur örtlichen, zeitlichen aber auch stilistischen Orientierung beworben. Auf dem Terminportal www.sued-kultur.de als auch der eigenen Facebook-Gruppe werden einzelne Programmpunkte samt Detailinfos vorgestellt und auch hier im Online-Feuilleton ´Tiefgang` (www.tiefgang.net) starten wir ab kommender Woche in einer Serie nochmal mit Portraits der Locations und Acts. Also: warm up – und Durchhalten!

 

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